Vermeintlicher Notruf in Embsen sorgt für nächtlichen Feuerwehreinsatz

In der Nacht zu Samstag wurde die Ortsfeuerwehr Embsen um 02:05 Uhr zu einer Türöffnung mit dem Einsatzstichwort „H1 – Türöffnung, hilflose Person“ alarmiert. Aus einem Wohngebäude waren vermeintliche Hilferufe gemeldet worden, woraufhin neben der Feuerwehr auch Polizei, Rettungswagen und Notarzt auf den Weg gebracht wurden.

Der Gerätewagen Logistik (GW-L TH) rückte um 02:09 Uhr zur Einsatzstelle aus. An die Einsatzkräfte gab es die Rückmeldung, dass die Bewohnerin die Tür selbstständig geöffnet hatte. Vermutlich war sie im Schlaf versehentlich auf den Notrufauslöser gekommen.

Für die Feuerwehr bestand somit kein weiterer Handlungsbedarf, und der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden.

Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen in Deutsch Evern

Am Donnerstagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern um 08:14 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit dem Einsatzstichwort „H1 VU – Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsstoffe“* alarmiert.

An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass nach dem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge Betriebsstoffe wie Kraftstoff und Kühlflüssigkeit ausgetreten waren. Die Einsatzkräfte streuten die betroffenen Bereiche ab, um eine Gefährdung der Umwelt und des Straßenverkehrs zu verhindern.

Zwei beteiligte Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Einsatz der Feuerwehr Deutsch Evern war nach rund 40 Minuten beendet. Insgesamt waren 6 Einsatzkräfte vor Ort.

Rettungsdienst benötigt Türöffnung in Oerzen

Am Dienstagabend wurde die Ortsfeuerwehr Oerzen um 19:50 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung mit dem Einsatzstichwort „H1 – Türöffnung für den Rettungsdienst“ alarmiert. Gemeldet war eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür.

Noch bevor die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, konnte ein gegenüber wohnender Kamerad die Tür bereits öffnen und so den Zugang für den Rettungsdienst ermöglichen. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr erfolgte durch die Kooperative Leitstelle die Rückmeldung „Tür offen“, sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte.

Der Einsatz war nach etwa zehn Minuten beendet.

Verkehrsunfall auf B209

Am Dienstag, dem 04.11.2025 gegen 14:00 Uhr kam es auf der B209 zwischen den Anschlussstellen ADAC und Häcklingen zu einem Frontalzusammenstoß zweier PKW. Die Feuerwehren Lüneburg und Embsen wurden zur Hilfeleistung an die Unfallstelle gerufen.

Da nach der Erstmeldung zu vermuten war, dass ein beteiligter PKW brennen würde, wurde zur Sicherstellung der Wasserversorgung neben der Feuerwehr Lüneburg auch die Feuerwehr Embsen an die Einsatzstelle gerufen. Nach Eintreffen des Lüneburger Einsatzleiters konnte ein Feuer jedoch ausgeschlossen werden. Die beteiligten Fahrzeugführer wurden bereits durch den Rettungsdienst versorgt.

Am Einsatzort waren ein Lüneburger HLF sowie der Gerätewagen L2-TH der Ortswehr Embsen. Die Einsatzkräfte streuten auslaufende Betriebsmittel ab und sicherten einen Regenablauf durch ein Gullidichtkissen, um das Hineinlaufen von austretendem Motoröl zu verhindern. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Tragehilfe in Barnstedt – Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst bei Patientenrettung

Am Mittwochmittag, den 29. Oktober 2025, wurden die Ortsfeuerwehren Barnstedt und Kolkhagen um 12:19 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Der Rettungsdienst hatte eine Nachforderung zur Tragehilfe gestellt, da ein Patient schonend aus dem Gebäude transportiert werden musste.

Mit der Schaufeltrage des Rettungsdienstes und durch die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte konnte der Patient sicher über ein Kellerfenster ins Freie gebracht werden. Dank der hohen Anzahl an Feuerwehrkräften verlief die Rettung zügig und ohne Komplikationen.

Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Der Einsatz war um 13:05 Uhr beendet.

Baum auf Radweg – Feuerwehr beseitigt Gefahrenstelle

Am Sonntagmorgen, den 26. Oktober 2025, wurde die Feuerwehr um 9:28 Uhr zu einem umgestürzten Baum auf einem Radweg alarmiert. Der Baum stellte eine Behinderung und potenzielle Gefahr für den Verkehr dar.

Mit einer Gruppe in Stärke 1/8 rückten die Einsatzkräfte aus, um die Gefahrenstelle zu beseitigen. Der Baum wurde ohne den Einsatz von technischem Gerät in den angrenzenden Graben gezogen und somit der Weg wieder freigeräumt.

Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit um 9:45 Uhr beendet werden.

Verkehrsunfall im Embsener Kreisel

Am Abend des 02.10.2025 um kurz vor acht wurden die Wehren Embsen, Oerzen und Melbeck zu einem Verkehrsunfall mit vermeintlich eingeklemmter Person in die Bahnhofstrasse nach Embsen alarmiert. Ein PKW war mit einem Baum im Kreisel kollidiert.

Die Anfangsmeldung einer eingeklemmten Person bestätigte sich nicht, der Fahrer war bereits aus dem PKW ausgestiegen und wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Einsatzkräfte betreut. Auf Anfahrt befindliche Kräfte wurden daraufhin abbestellt, sodass lediglich 3 Oerzer und Embsener Fahrzeuge am Einsatzort verblieben. Die Feuerwehr sperrte den Kreisel ab und kontrollierte den verunfallten PKW. Da keine Betriebsmittel ausliefen und die Batterie durch den Aufprall aus dem Motorraum geschleudert wurde, war kein weiterer Einsatz erforderlich. Die letzten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle um 20:40 Uhr verlassen. Der verletzte Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert.

Hausmeister rettet Katze aus Schacht – kein Einsatz für die Feuerwehr erforderlich

Am Dienstagabend, den 30.09.2025 um 22:15 Uhr wurde die Feuerwehr Embsen zu einer Tierrettung an die IGS alarmiert. Eine Katze hätte sich dort in einer Baugrube oder einem Schacht befunden.

Noch auf Anfahrt kam die Rückmeldung aus der Leitstelle: der Hausmeister konnte das Tier zwischenzeitlich befreien – kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr.

Internationales Führungstreffen der Feuerwehren in der Samtgemeinde Ilmenau

Am Wochenende vom 26. bis 28. September durfte die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau besondere Gäste begrüßen: Feuerwehrvertreterinnen und -vertreter aus Golancz und Garbow (Polen) sowie Vledder (Niederlande) nahmen an einem internationalen Führungstreffen teil.

Der Auftakt erfolgte am Freitagabend mit einer außerordentlichen Gemeindekommandositzung. Dabei erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in die Struktur der Samtgemeindefeuerwehr. Vorgestellt wurden unter anderem die Sonderfahrzeuge, der Aufbau der Ortswehren, die Mitgliederzahlen sowie besondere Einsätze und Ausbildungsinhalte der vergangenen Jahre.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es nach Embsen zur Ausstellung über den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz ging. Der Einladung waren zahlreiche Organisationen gefolgt, darunter das THW, die DLRG, das DRK, die Feuerwehr Lüneburg, die Polizei Lüneburg sowie die GFFFV-Einheit aus dem Landkreis Uelzen. Sie präsentierten ihre Einsatzfahrzeuge und Einsatzkonzepte und standen den Gästen für fachliche Gespräche zur Verfügung.

Am Abend kamen die Teilnehmer im Feuerwehrhaus Melbeck zu einem geselligen Grillabend zusammen. Hier bot sich die Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch, bei dem nicht nur fachliche Diskussionen geführt, sondern auch neue Freundschaften geschlossen wurden.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen traten die Gäste die Heimreise an.

Fazit: Das internationale Führungstreffen in der Samtgemeinde Ilmenau war ein voller Erfolg. Es bot Raum für den fachlichen Austausch, ermöglichte wertvolle Einblicke in die Arbeit der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen und trug dazu bei, die freundschaftlichen Verbindungen über Ländergrenzen hinweg zu vertiefen.

Kohlenmonoxid in Heizungsraum – Feuerwehr Deutsch Evern stellt Heizung ab

Am Sonntagabend, 28.09.2025 wurde die Ortswehr Deutsch Evern mit dem Stichwort “Gasgeruch” alarmiert. Am Einsatzort hatte ein CO-Warner in einem Heizungsraum Alarm geschlagen.

Ein Trupp drang unter Atemschutz in den Heizungsraum vor und stellte die Heizung sicherheitshalber vorerst ab. Anschließend wurde der Raum belüftet. Der Einsatz war für die 20 Einsatzkräfte nach einer Stunde beendet.