Gemeindefeuerwehrtag in Deutsch Evern ein voller Erfolg

Unter strahlendem Sonnenschein fand am 1. Mai der alljährliche Gemeindefeuerwehrtag in Deutsch Evern statt, und das zum ersten Mal nicht in Melbeck, was eine Abkehr von langer Tradition bedeutete. Doch die Veränderung brachte frischen Wind in die Veranstaltung, die von den Kameraden aus Deutsch Evern hervorragend organisiert und aufgebaut wurde.

Höhepunkte des Tages waren die Feuerwehrwettkämpfe für die Jugend sowie der Kampf um den begehrten Gemeindepokal. Zusätzlich sorgte ein spannender Kuppelkontest für Unterhaltung und zeigte das Können der teilnehmenden Feuerwehren.

Die Jugendfeuerwehrwettkämpfe sahen Deutsch Evern auf dem Siegertreppchen, gefolgt von Embsen und Barnstedt. Doch auch beim Gemeindepokal zeigte sich ein spannendes Kräftemessen, wobei Embsen 1 den ersten Platz belegte, gefolgt von Embsen 2 und Deutsch Evern 2. Der Pokal, großzügig gespendet vom Samtgemeindebürgermeister Peter Rowohlt, war ein Symbol für den Gemeinschaftssinn und die Zusammenarbeit der Feuerwehren in der Region.

Eine besondere Ehrung erhielten auch einige Kameraden, als Gemeindebrandmeister Thomas Dittmer die Gelegenheit nutzte, um verdiente Mitglieder zu befördern. Marc Jokschus wurde zum Oberbrandmeister ernannt, Lars Bergmann zum Brandmeister und Paul Ruser zum Löschmeister.

Insgesamt war der Gemeindefeuerwehrtag in Deutsch Evern nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein Beweis für die Stärke und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in der Gemeinde. Ein herzlicher Dank geht an den SV Ilmenau für die Bereitstellung der Örtlichkeiten auf dem Sportplatz, der eine perfekte Kulisse für dieses gelungene Event bot.

Funk- und Fahrübung 2024

Am Samstag, den 06.04.2024 fand die jährliche Funkfahrübung der Feuerwehr Ilmenau statt. Mit 12 Fahrzeugen der Feuerwehren der Samtgemeinde Ilmenau sowei Gästen vom ASB Lüneburg und THW Lüneburg hatte die Kommunikationsgruppe, stationiert am Rathaus der Samtgemeinde im Einsatzleitwagen einiges zu tun. Über Funk meldeten sich die Fahrzeuge, erfragten Koordinaten, gaben ihren Standort durch oder mussten Fragen zu ihren Zielort beantworten. Und auch auf den Fahrzeugen waren die Feuerwehrleute gefragt. Mittels Waldbrandeinsatzkarte mussten die durch die Kommunikationsgruppe durchgegebenen UTM-Koordinaten in Orte auf der Karte übersetzt werden. Diese Orte galt es dann anzufahren und Fragen zu beantworten oder Aufgaben zu lösen. Sechs solcher Standorte befanden sich verteilt in der Samtgemeinde, hier warteten Helfer auf die Fahrzeuge und stellten die Aufgabe vor. Weitere Stationen gab es auch außerhalb der Samtgemeinde, beispielsweise in Oldendorf/Luhe oder Lüneburg.

Neben der Funkdisziplin, dem Arbeiten unter Stress im ELW und der Kartenkunde wurden so auch die Maschinisten mit ihren großen Fahrzeugen vertrauter, während sie diese von Station zu Station fuhren.

Ein Dank gilt der Kommunikationsgruppe der Feuerwehr Ilmenau für die Planung sowie dem THW und ASB, welche unserer Einladung als Gäste gefolgt waren. 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ilmenau

Am 23.02.2024 fand die jährliche Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ilmenau statt.

In einem vollen Saal des Gasthauses Kruse in Oerzen konnte Gemeindebrandmeister Thomas Dittmer über das vergangene Jahr berichten.

Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden“ des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 2023 wurde die Versammlung eröffnet.

Die Feuerwehren der Samtgemeinde erfreuen sich über 565 Mitglieder. Dies entspricht einem Zuwachs von 34 Mitgliedern. Davon sind 278 Mitglieder aktiv und nehmen am Einsatzgeschehen teil.

160 Kameradinnen und Kameraden haben an Lehrgängen an der FTZ (Feuerwehrtechnischen Zentrale) und an dem Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz teilgenommen. Die Samtgemeinde verfügt zudem über 27 neue Atemschutzgeräteträger.

Die Ortswehren wurden im Jahr 2023 98-mal alarmiert. Davon sind 32 Brandeinsätze und 59 Hilfeleistungen zu verzeichnen. Lediglich sieben Fehlalarme gab es in der Samtgemeinde.

Jeder der sechs Wehren wurde primär in ihrem eigenen Einsatzgebiet alarmiert und zeigt so auf, dass der Feuerwehrbedarfsplan seine Richtigkeit hat und jede Wehr seine Daseinsberechtigung.

Die angeschaffte Drohne, welche sich organisatorisch in der Kommunikationsgruppe unter der Leitung von Nils Petersen befindet, konnte ihre Wichtigkeit bei den Wald- und Flächenbränden unter Beweis stellen. Samtgemeindebürgermeister Peter Rowohlt gestand anfängliche Skepsis an einem solchen Einsatzmittel ein. Das Feuer an der IGS Embsen im Jahr 2020 überzeugte ihn jedoch maßgeblich. In diesem Großeinsatz konnte eine Drohne aus Amelinghausen überzeugend aufweisen, wie hilfreich ein Wärmebild aus der Luft die Einsatzlage aufzeigen kann und somit der Einsatzleitung bei der taktischen Durchführung der Brandbekämpfung helfen kann.

Im Rahmen der Veranstaltung kam es auch zu Neuwahlen einiger Funktionen auf Samtgemeinde-Ebene.

Zum neuen Samtgemeindejugendwart wurde Paul Ruser aus der Ortswehr Embsen gewählt.

Er tritt in die Fußstapfen von Oliver Stache aus der Ortswehr Deutsch Evern, Träger der Florianmedaille der niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Oliver war von 2012 bis 2015 stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart. Die Jahre von 2015 bis heute war er federführend in der Jugendarbeit als Jugendwart der Samtgemeinde. Paul wird von Julia Engmann und Nino Hartmann als seine Stellvertreter unterstützt.

Der Atemschutzwart Jörg Thurner hat einen Nachfolger in Tobias Tetzlaff aus der Ortswehr Melbeck gefunden. Jörg Thurner aus Oerzen legt somit sein Amt nach 7 1/2 Jahren nieder. Jörg hat die aktuelle Generation der Atemschutzgeräteträger durch seine Arbeit als Kreisausbilder und Kreisatemschutzwart maßgeblich geprägt.

Die folgenden Ämter wurden durch Wiederwahl bestätigt.

Kleiderwart – Marcus Elvers aus Embsen

Sicherheitsbeauftragter – Lars Wortmann aus Embsen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung bedankte sich der Gemeindebrandmeister bei dem scheidenden Ortsbrandmeister Stefan Ostermann und seinem Stellvertreter Karsten Drewes für ihr langjähriges Engagement und überreichte ihnen ein individualisiertes Messer. Die beiden Brandmeister übergeben im April ihr Amt an ihre Nachfolger Patrick Ostermann und Marco Schultz.

Der Rat der Samtgemeinde Melbeck beschloss den ehemaligen Ortsbrandmeister Deutsch Everns Henning Bergmann zum Ehrenbrandmeister zu ernennen. Sichtlich gerührt nahm Henning diese Ehrung an. Bergmann leitete seine Ortswehr 16 Jahre lang.

Im Laufe der Veranstaltung ergriff der ehemalige stellvertretende Gemeindebrandmeister Friedo Kröger das Wort. Er bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die stets gute Zusammenarbeit. Friedo wollte nie in erster Reihe stehen. So arbeitete er viele Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister in Embsen und in der Rolle des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Friedo war es stets wichtig, mit Taten zu sprechen und betonte, wie wichtig es ist, die Kameradschaft und Zusammenarbeit, so stark wie bisher, weiterzuführen.

Thomas Dittmer griff das Thema Hygiene an der Einsatzstelle auf und wies darauf hin, dass der bisherige Hygieneanhänger mit seiner aktuellen Beladung nicht mehr ausreiche. Eine selbstfahrende Lösung in Form eines LKWs sei daher dringend erforderlich und die Planungen hierfür haben bereits begonnen.

Dittmer schloss die Veranstaltung mit Danksagung an das Gasthaus Kruse und seinem Team um 22 Uhr.

Faschingsparty der Kinderfeuerwehren

„Helau“ und „Alaaf“ hieß es am Samstag, den 17.02.2024 für die Kinder der Kinderfeuerwehren aus der Samtgemeinde Ilmenau. Alle gemeinsam feierten in der Aula der Grundschule Deutsch Evern Fasching. 

Die 50 verkleideten Kinder hatten einen bunten Nachmittag mit vielen Spielen wie Luftballontanz, Zeitungstanz oder Schuhsalat. Und auch die Krümelmonster sollten nicht zu kurz kommen, so gab es Popcorn, Zuckerwatte und Slush-Eis. 

Und wenn Einhorn oder Harry Potter keine Lust auf Knabbern hatten, so konnten sie zur Musik tanzen oder bei der Polonaise mitmachen.

Ein Dank gilt den Organisatoren und Ausrichtern!

Sturmschaden in Barnstedt

Am 24.01.2024 um 12 Uhr wurde die Feuerwehr Barnstedt zu einem Sturmschaden alarmiert.

Zwischen Barnstedt und Betzendorf hing ein Ast von etwa 2,5 m Höhe auf die Straße hinunter, wodurch diese blockiert war.

Der Ast wurde klein gesägt. Der Rest wurde mit Hilfe des TLF vom Baum abgezogen. Anschließend wurde die Straße gereinigt.

Gebäudebrand in Melbeck

Am 20.01.2024 wurden um 15:39 Uhr die ersten drei Züge der Feuerwehr Ilmenau, bestehend aus den Ortswehren Melbeck, Deutsch Evern, Embsen und Oerzen mit dem Stichwort B4 – Gebäudebrand in den Mobilheimpark Moortalsheide nach Melbeck alarmiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war eine Anfahrt auf Sicht möglich. 

Vor Ort stand ein mobiles Wohnhaus in Vollbrand. Der Angriffstrupp vom Melbecker Tanklöschfahrzeug begann zügig mit einem Löschangriff, welcher aufgrund der starken Hitzeentwicklung nur von außen möglich war. 

Die Einsatzkräfte aus Embsen waren schnell am Einsatzort, da diese in einer Gaststätte nahe des Feuerwehrgerätehauses 20 Minuten später ihre Jahreshauptversammlung abhalten wollten. So konnte das Löschfahrzeug bereits drei Minuten nach Alarmierung ausrücken und am Einsatzort sofort bei dem Aufbau einer Wasserversorgung helfen. Hierzu wurden etwa 300 Meter B-Schläuche verlegt. Die Feuerwehr aus Deutsch Evern setzte eine Verstärkerpumpe, um den Druckverlust zu minimieren. Kurz darauf wurde eine zweite Schlauchleitung zu einer Saugstelle an die Ilmenau gelegt, um die Löschwasserkapazitäten zu erhöhen. 

Bereits früh im Einsatz wurde klar, dass eine Vielzahl an Atemschutzgeräteträgern nötig sein würde, sodass dann der vierte Zug der Feuerwehr Ilmenau, bestehend aus den Ortswehren Barnstedt und Kolkhagen alarmiert wurde. 

Mit 3C- sowie einem B-Rohr wurde der Brand bekämpft. Mit Brechwerkzeug wurde die Außenverkleidung des Gebäudes entfernt, um an weitere Glutnester der brennenden Dämmung zu gelangen. 

Im Verlaufe des Einsatzes wurden zusätzlich Atemschutzgeräteträger aus Südergellersen und Reppenstedt hinzugezogen. Die führten die Arbeiten der Ilmenauer Atemschutzträger fort und versuchten weiterhin, Wasser in die Bausubstanz zu bringen. Um auch an die letzten Glutnester des ohnehin völlig zerstörten Gebäudes zu gelangen, wurde ein Bagger mit Greifarm an die Einsatzstelle beordert, welcher das Gebäude Stück für Stück auf einen Ablöschplatz legte, sodass auch die letzten Glutnester gelöscht werden konnten. 

Um die etwa 150 Einsatzkräfte zu versorgen, wurde die Schnelleinsatzgruppe des DRK Lüneburg nachgefordert, welche Bockwurst und Suppe für die Einsatzkräfte zubereitete.

Die Bewohnerin des Hauses zog sich leichte Rauchgasintoxikation zu und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. 

Die letzten Einsatzkräfte waren bis 21:30 Uhr an der Einsatzstelle.

Keller unter Wasser

Am ersten Morgen des Jahres wurde die Feuerwehr Barnstedt um 07:49 Uhr zu einem Wasserschaden alarmiert. Es standen etwa 30 cm Wasser in einem Keller. Der Keller wurde mit einer Tauchpumpe leer gepumt.

Übung bei der Firma TRANSGAS in Melbeck

Am 04. August, um 16:13 Uhr, wurden alle vier Züge der Freiwilligen Feuerwehr Ilmenau, mit ihren Ortswehren Melbeck, Deutsch Evern, Embsen, Oerzen, Kolkhagen und Barnstedt, zu einem Tankwagenbrand bei der Firma Transgas, am alten Werk, in Melbeck, alarmiert.

Bei Wartungsarbeiten auf dem Gelände kam es zu einem unkontrollierten Gasaustritt an verschiedenen Punkten auf dem Gelände. Stellenweise entzündete sich das austretende Gas zu einer ohrenbetäubend und bedrohlich laut pfeifenden Gasflamme. Ein Szenario, wie es unwahrscheinlicher nicht sein kann, wie ein kleines Übungsorganisationsteam aus verschiedenen Wehren, inkl. dem Gemeindebrandmeister, Thomas Dittmer, und seinem Stellvertreter, Olaf Brandt, während der Vorbereitung zu dieser Übung, durch die Zusammenarbeit und Einblicke in die Anlage durch die Transgas-Mitarbeiter lernen konnten. Tatsächlich ist die Anlage mit zahlreichen Sicherheitseinrichtungen versehen, wie z.B. aufwendiger Sensorik, automatischen Abschiebern und Löscheinrichtungen, um nur einige zu nennen.

Das Schöne bei einer Übung ist jedoch, die Realität kann jederzeit durch Fantasie der Übungsleitung ausgehebelt werden. Während wir in den vergangenen drei Jahren nur hin und wieder mal aufgrund einer fälschlicherweise ausgelösten Brandmeldeanlage zu diesem Objekt ausrücken mussten, staunte der erste Erkundungstrupp unter Atemschutz dieses Mal nicht schlecht, als er die ersten Stichflammen auf dem Gelände entdeckte, die sich mit dem Geräusch eines startenden Passagierflugzeuges 6 Meter hoch in den Himmel schraubten.

Die Übungsleitung hatte für die anrückende Kräfte diverse Einsatzabschnitte vorbereitet. Mehrere Verletztendarsteller mussten aus verrauchten Pumpstationen, aus Wartungsöffnungen auf einem der Tanks, aus einem LKW, der sich gerade in der Füllstation zum Betanken aufhielt, sowie aus einem Container, direkt neben einem brennenden Gasleck, gerettet werden. Die Gasbrände wurden durch eigens dafür von der Firma Transgas zur Verfügung gestellten Gasbrennern simuliert, welche während der Übung auch von den Mitarbeitern gesteuert und gesichert wurden.

Die in einer Übung gern praktizierten „plötzlichen Lageänderungen“ stellten die eingesetzten 80 Feuerwehrkräfte immer wieder vor neue Herausforderungen, die unterm Strich mit der nötigen Besonnenheit und Eigensicherung abgearbeitet wurden.

Alle Verletzten wurden aufgefunden, gerettet und von den Trupps der Feuerwehr an die Schnelleinsatzgruppe (kurz SEG) des ASB Lüneburg übergeben. Diese waren mit 8 Einsatzkräften, verteilt auf zwei Rettungswagen und einem Gerätewagen Sanität, ebenfalls zur Unterstützung der Feuerwehr zur Übung angerückt.

Eine besondere Herausforderung war zweifelsohne ein verletzter, fiktiver Wartungsarbeiter, welcher in einer Wartungsöffnung auf einen Gastank stürzte und nun möglichst schonend aus großer Höhe gerettet werden musste. Während die Feuerwehr den Abtransport über Schleifkorbtrage über eine schiefe Ebene vorbereitete, stellte ein Trupp des ASB direkt am Unfallort die medizinische Versorgung des Patienten sicher.

Während der Corona-Zeit war es den Feuerwehren lange Zeit nicht möglich, zu derartig großen Übungsszenarien so frau- und mannstark zusammenzukommen. Umso erfreulicher, dass wir aufgrund einer tatsächlich stattfindenden Revision auf dem Firmengelände, Zugriff auf alle potenziellen Gefahrenquellen auf dem Gelände hatten und diese beüben konnten. Wie jede Übung, lieferte auch diese wieder wichtige Erkenntnisse über die aktuelle Schlagkraft der Einheiten, sowie Anregungen, worauf bei zukünftigen Ausbildungen und Trainings verstärkt eingegangen werden sollte.

Aber auch das Kommando der FFw Ilmenau konnte aufgrund neuer Einblicke in die Anlage neue Standardeinsatzregeln für dieses Objekt ableiten, bzw. vorhandene zugunsten eines schnelleren Vorgehens entschärfen.

Unser Dank gilt den Verantwortlichen und Mitarbeiter der Firma Transgas für die Gastfreundschaft und die großartige Unterstützung vor, während und nach der Übung, allen Verletztendarstellern, dem Planungsteam, sowie den Kameradinnen und Kameraden des ASB.

Feuerwehr Embsen lädt zur Übung ein

In Embsen ist der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Feuerwehr stationiert und wird von Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr Embsen gewartet, beübt und im Einsatz besetzt. Aus diesem Grund lud ELW-Gruppenführer Marcus Elvers zur Übung nach Embsen auf dem alten Bauhofgelände ein.

Am 29. August um 19:30 begann die Übung und das Einsatzstichwort Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr wurde an die übenden Wehren aus Deutsch Evern, Barnstedt und Embsen herausgegeben.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein Betriebsgebäude mit drei Rolltoren und einer kleinen Werkstadt vor. Sichtlicher Rauch, durch eine Nebelmaschine simuliert, konnte bereits von außen wahrgenommen werden. Der Innenangriff mit Personensuche begann.

Schnell wurde der erste Trupp fündig und konnte eine Person aus dem Gebäude befreien. Durch das Betreten des ersten Angriffstrupps wurde einem Statisten auf dem Dach ein Zeichen gegeben und dieser Rief um Hilfe. Mit Hilfe der Drohne und der integrierten Wärmebildkamera konnte in sicheres Betreten des Gebäudes gewährleistet werden und eine Feuerwehrfrau konnte über eine Steckleiter die Person retten. Zwei weitere Personen konnten im Laufe der Übung aus dem Gebäude befreit werden und das simulierte Feuer wurde gelöscht.

In Dieser Übung war es vor allem wichtig, dass die ELW-Besatzung ihre Abläufe üben konnte. Hierzu zählen die Einsatzdokumentation sowie die Kommunikation mit Einsatzleitung und der Leitstelle in Lüneburg. Auch die Anforderung von weiteren Kräften im Bedarfsfall wird nach Weisung der Leitung durch den Leitwagen getätigt.

Am Ende des Tages waren alle beteiligten Einheiten mit der Übung zufrieden und konnten Verbesserungen und Alternativen ausmachen.

Baum auf PKW

Heute morgen wurden wir um 9:03 Uhr alarmiert. Gemeldet wurde ein Baum auf einem Pkw. Noch auf Anfahrt konnten wir den Einsatz abbrechen, da die Feuerwehr nicht mehr benötigt wurde.