Embsen
Unsere Feuerwehr bei einer übung

Kontakte:

Ortsbrandmeister
Tobias Ostermann
Stv. Ortsbrandmeister
Olaf Brandt

E-Mail: ortsbm@embsen.feuerwehr-ilmenau.de


Fahrzeuge

Neues aus Embsen:

  • 50.000 qm Waldfläche sind verbrannt

    Zu einem ausgedehnten Flächenbrand wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Lüneburg alarmiert.
    Als um 13.32 Uhr das Alarmstichwort „B2 unklare Rauchentwicklung groß auf dem Standortübungsplatz“ (B2 = mittlerer Brand) kam, ahnte noch keiner, wie sich dieser Einsatz entwickeln würde.
    Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte aus Deutsch Evern und Wendisch Evern war klar, das ist nicht mit dem vorhandenen Personal und Material zu schaffen, um 13.51 Uhr wurde die Alarmstufe auf „B4“ (=Großbrand) erhöht. Zusätzlich wurde der Feuerwehrflugdienst alarmiert, um gegebenenfalls die am Boden befindlichen Einsatzkräfte zu koordinieren.
    Mit der Alarmierung wurde eine Führungsstruktur mit einer Einsatzleitung gebildet, die sich vor Ort befand und die nachrückenden Kräfte gezielt einsetzen konnte. Aufgrund der besonderen Gegebenheiten war eine der notwendigsten Maßnahmen die Beschaffung von ausreichend Wasserreserven. Hierzu wurde die Kreisbereitschaft I der Kreisfeuerwehr alarmiert. Diese hatte unter anderem die Aufgabe, gemeinsam mit anderen Feuerwehren das Wasser aus dem Elbe-Seitenkanal (ESK) zum Einsatzort zu pumpen – hierzu wurden zwei Leitungen in das Schadensgebiet gelegt. Die kurze Strecke war ca. zwei Kilometer lang und die längere Strecke ca. drei Kilometer.
    Um die weitere Brandausdehnung zu verhindern, wurden drei Brandabschnitte gebildet, die dafür sorgten, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Insgesamt fielen ca. 50.000 qm Waldfläche den Flammen zum Opfer.
    Die Brandabschnitte Eins und Zwei wurden über die Leitungen aus dem ESK versorgt, der dritte Brandabschnitt musste sich alleine mit Löschwasser versorgen. Dazu wurde ein sogenannter Pendelverkehr eingerichtet, das bedeutet, alle Schläuche und notwendigen Wasserarmaturen bleiben liegen und nur am Anfang wird mit Tanklöschfahrzeugen immer wieder Wasser in große Faltbehälter eingespeist. Die besondere Herausforderung hierbei liegt darin, die Tanklöschfahrzeuge schnell genug anfahren zu lassen und wenn diese ihr Wasser eingespeist haben, die Fahrzeuge schnellstmöglich wieder zu befüllen, sodass während des Wechselns bei der Einspeisung der Faltbehälter nicht leer wird und damit die Wassersäule bis zu den Einsatzkräften niemals abbricht, das könnte im Ernstfall für die Kräfte an der Brandstelle lebensgefährlich werden.


    Für diese erste „Schicht“ wurden ca. 195 Einsatzkräfte der Feuerwehren eingesetzt. Zusätzlich kamen zur Unterstützung, Betreuung und Versorgung weitere Kräfte von anderen Hilfsorganisationen hinzu, so versorgten die 27 Kameradinnen und Kameraden des Technischen Hilfswerks (THW) die Fahrzeuge und Pumpen mit den nötigen Kraftstoffen und hätten -wenn nötig- für die Beleuchtung an der Einsatzstelle gesorgt. Die 14 Helferinnen und Helfer des ASB sorgten für die Verpflegung und stellten zwei Rettungstransportfahrzeuge (RTW) zu Schutz der eingesetzten Kräfte.
    Nach dem erkennbar wurde, dass dieser Einsatz länger andauern würde, ließ der Einsatzleiter weitere Feuerwehren zur Ablösung für die sich im Einsatz befindlichen Kameradinnen und Kameraden anrücken. Somit wurden nochmals ca. 120 Feuerwehrkräfte nachalarmiert. Gegen ca. 20.00 Uhr begann der Rückbau und gegen ca. 23.30 Uhr konnten auch die letzten Feuerwehren vorerst den Einsatzort verlassen. Allerdings blieb eine der Wasserleitung vom ESK bis zum Einsatzort über die Nacht liegen. Wenn es nicht zu einem erneuten Ausbruch des Feuers kommt, soll diese am nächsten Tag abgebaut werden. Zur Sicherheit fuhren die Bundeswehr und die Feuerwehren über die ganze Nacht abwechselnd den Einsatzort an, um diesen zu kontrollieren, sollte es zu einem erneuten Aufflammen kommen. Dass sich diese Vorsicht für sinnvoll erwies, zeigte sich gegen 3.00 Uhr morgens, hier konnte die Feuerwehr mittels einer Wärmebildkamera ein vorhandenes Glutnest entdecken und dieses ablöschen.
    Fazit dieses Einsatzes:
    Insgesamt wurden über 300 Feuerwehrkräfte, 27 Helfer vom THW sowie 14 Helfer vom ASB eingesetzt. Ca. 50.000 qm Waldfläche wurden durch das Feuer vernichtet und alle wissen, dass dieser Einsatz erst der Auftakt für den Sommer war, so erwarten wir für Donnerstag bereits wieder die Stufe 4 (zweithöchste) für den Graslandfeuer-Index und ebenfalls die Stufe 4 für die Waldbrandgefahr.


    Bericht und Fotos durch folgendes Presseteam der Feuerwehr:
    Andreas Bahr, Presseteam Feuerwehr Ostheide + Kreispressewart; Yannick Lüdemann, Pressesprecher Feuerwehr Ilmenau + 2. Stellv. Kreispressewart; Claas Steinhauer, Presseteam Feuerwehr Ostheide; Malte Schad, Stellv. Pressesprecher Feuerwehr Lüneburg + 1. Stellv. Kreispressewart

  • Verkehrsunfall in der Diemelkoppel in Melbeck

    In der Nacht vom 30.04. auf den 01.05. ereignete sich um 1:21 ein schwerer Verkehrsunfall in der Diemelkoppel in Melbeck. 
    Ein PKW aus Embsen kommend verlor die Kontrolle und geriet von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug schlug in Fahrtrichtung Links in eine Böschung, überschlug sich und kollidierte mit zwei Bäumen. Bei dem Aufprall wurde die 22-jährige Insassin aus dem Auto geschleudert und von der zuerst eintreffenden Polizei umgehend reanimiert. Zu aller Tragik waren die Meldenden Bürger Angehörige der verunfallten Person, unter ihnen auch der Partner. 
    Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehren Deutsch Evern, Melbeck und dem Einsatzleitwagen aus Embsen betreut. Mit 30 Einsatzkräften leuchteten die Brandbekämpfer das Areal aus. Sie unterstützen bei der Reanimation und stellten den Brandschutz sicher. Da sich im PKW ein Kindersitz befand, wurde das Gebiet um das Fahrzeug, ohne Auffinden von weiteren Personen abgesucht. 
    Wie es zu diesem tragischen Unfall kommen konnte, wird von der Polizei ermittelt. 
    Da aus dem Motorraum des um 90° in der Mitte abgeknickten PKWs funken schlugen, versuchten die Einsatzkräfte das Fahrzeug zur Batterieabklemmung mit schwerem Rettungsgerät zu öffnen. 

    Durch die unglückliche Lage des Fahrzeuges musste es erst mit Zuhilfenahme des Embsener Gerätewagens aus dem Buschwerk geborgen werden. So konnten die Feuerwehrleute die Batterie abklemmen und die Brandgefahr minimieren. Das Fahrzeug wurde vom ADAC abtransportiert. Leider verstarb die Verunfallte noch an der Einsatzstelle. Der Einsatz war um 04:00 beendet. 
     

  • Kinder und Jugendfeuerwehr Embsen bei DAS TUT GUT der Sparkasse Lüneburg

    Wie bereits im letzten Monat im “Ilmenau aktuell” zu lesen war, bewarb sich die Kinder und Jugendfeuerwehr unserer Ortswehr aus Embsen für das “DAS TUT GUT”-Projekt der Sparkasse Lüneburg.
    Am heutigen Tage startet die Abstimmung und alle Giro-Privileg-Kunden dürfen abstimmen.

    Projektnameneues Zelt für die Kinder und Jugendfeuerwehr Embsen
    Projektnummer14
    KategorieSoziales
    Name des ProjektträgersFörderverein Feuerwehr Embsen e.V.
    WirkungsortEmbsen
    Sitz des ProjektträgersSamtgemeinde Ilmenau

    Die Projektbeschreibung finden Sie hier: https://voting.pitmodule.de/m/7a0cd52c11bc3c5/detail/11978

    Zur Abstimmung geht es hier: https://voting.pitmodule.de/m/7a0cd52c11bc3c5/vote

    Und zu guter Letzt die Teilnahmebedingungen: https://voting.pitmodule.de/m/7a0cd52c11bc3c5/tnb

    Wir freuen uns über jede Stimme und bitten Sie, Ihre Freunde und Bekannten auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.

  • Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber
    Ehrenkreuz in Silber

    Zu einer überraschenden Ehrung kam es am 11. September im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Lüneburg. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister und stellvertretende Ortsbrandmeister Embsens Friedo Kröger wurde mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für sein langjähriges Engagement ausgezeichnet.

    Bereits im November 1971 ist Friedo in die Jugendfeuerwehr Embsen eingetreten und ist somit Gründungsmitglied. 1977 wechselte er in die Einsatzabteilung und engagierte sich in der Wettkampfgruppe und übernahm die Ämter des Atemschutzbeauftragten und Gruppenführer in seiner Ortswehr. Seit nun 17 Jahren ist Friedo stellvertretender Ortsbrandmeister in Embsen und seit 2017 auch der Gemeindebrandmeister in Stellvertretung. Neben diesen großen Ämtern engagiert sich der langjährige Feuerwehrmann in der Truppmann 2 Ausbildung sowie der Kommunikationsgruppe der Samtgemeinde Feuerwehr.

    Nachdem er selbst 2002 aktiv Hochwassereinsätze abgearbeitet hat, bringt sich der leidenschaftliche Feuerwehrmann seit 2003 auch in der Technischen Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr Lüneburg ein. Hier hat er bereits mehrere Hochwasserlagen organisiert und geleitet.

    Egal ob als Organisator oder Einsatzleiter, Friedo ist ein Mann der klaren Worte und auf sein fundiertes Fachwissen ist immer Verlass. Die Kameradinnen und Kameraden der Samtgemeinde Ilmenau-Ortswehren bedanken sich herzlich bei Friedo für seinen Einsatz und die Hingabe im Ehrenamt.

  • Lagerhalle mit Reet in Vollbrand

    19.06.2021– 01:20 Uhr
    B5– Lagerhallenbrand Groß
    21406 Melbeck

    Lagerhalle mit Reet in Vollbrand
    Am 19.06.2021 um 01:20 Uhr wurde die gesamte Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau zu einem Lagerhallenbrand im Industriegebiet Lüneburg Süd alarmiert. Vorort wurde schnell klar, dass die Löschwasserversorgung durch die Unterflurhydranten und zwei Zisternen nicht ausreichen wird.Dem zu Folge wurde der Schlauchwagen aus Soderstorf, welcher den Samtgemeinden Ilmenau, Amelinghausen und Gellersen zur Verfügung steht, nach alarmiert. Mit dem Schlauchmaterial wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke von einer in der Nähe befindlichen Feldberegnung aufgebaut. Zusätzlich wurde die Drehleiter aus Lüneburg Süd geordert um dichter an die Brandherde zu gelangen. Nachdem mit Riegelstellungen (ein Verhindern des Ausbreitens) die Lage unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde der Fachberater Michael Bahr des THW hinzugezogen, um eine Einschätzung über die Gebäudestabilität abzugeben. Ein betreten oder herausfahren des in der Halle gelagerten Reets war aus der Sicht des Experten nicht sicher. Aus diesem Grund wurde um 07:00 Uhr mit Hilfe eines Greifbaggers die Rückwand der Lagerhalle geöffnet und von dieser Seite die Brandbekämpfung aufgenommen. Durch die starke Rauchentwicklung wurde der ABC-Zug des Landkreises für Messprüfungen hinzugezogen. Da zu diesem Zeitpunkt bereits alle Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde ihr Limit an Brandeinsätzen durchlaufen hatte musste Unterstützung angefordert werden. Ein Auslösen der Ilmenauer Kräfte durch einen Zug aus der Samtgemeinde Ostheide wurde für 08:00 Uhr geplant. Um 14:00 Uhr wurden die Wehren der Ostheide durch Kräfte aus Amelinghausen und dem 4. Zug aus Ilmenau ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt wurde begonnen die Halle komplett einzureißen, um das Reet freizulegen.Diese Arbeiten wurden um 18:00 Uhr durch die Samtgemeinde Gellersen und der Feuerwehr Melbeck übernommen. Der Feuerwehrflugdienst, welcher wegen der erhöhten Waldbrandgefahr Überwachungsflüge im Landkreis flog, meldete eine weitere Rauchentwicklung ca. 2Km Östlich der Einsatzstelle. Das Löschgruppenfahrzeug der Melbecker Ortswehr konnte entwarnen, es handelte sich um Rauch der bereits bekannten Einsatzstelle. Dies wurde kurz darauf auch von dem Flugdienst bestätigt. Gegen 22:00 Uhr konnte im rechten Brandabschnitt Feuer aus gemeldet werden. Im linken Brandabschnitt wurden noch Glutnester bekämpft und das Reet von Hallenteilen getrennt. Um Mitternacht wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben, jedoch um 02:30 Uhr bereits erneute Rauchentwicklung festgestellt. Die Feuerwehr Embsen fuhr die Einsatzstelle an und forderte ein Weiteres Löschfahrzeug aus Deutsch Evern nach. Um die Löscharbeiten erfolgreich durchführen zu können wurde ein Baggerfahrer der Firma LüneRecycling zur Einsatzstelle gerufen. Mit dessen Hilfe konnte das Reet weiter auseinandergezogen und abgelöscht werden. Durch den angekündigten Wetterwechsel und dem erwarteten Regen konnten die Kräfte gegen 06:00 Uhr morgens die Einsatzstelle verlassen. Leider konnte der Regen nicht tief genug in das Material eindringen und eine erneute Rauchentwicklung wurde um 10:00 Uhr festgestellt. Die freiwilligen Feuerwehrleute aus Oerzen wurden durch die Kooperative Leitstelle aus Lüneburg zur Einsatzstelle alarmiert. Die Brandbekämpfer waren in der Lage mit Unterstützung eines Radladers die Glutnester bis 11:30 Uhr abzulöschen. Die Einsatzstelle wurde wieder an den Eigentümer übergeben.Um 15:00 Uhr fuhr der Gemeindebrandmeister die Einsatzstelle an, um sicherzugehen, dass nicht erneut Brände entstehen können. Jedoch wurden wieder mals Glutnester entdeckt und Kräfte aus Barnstedt löschten mit Unterstützung des Bauunternehmens Uhlig aus Melbeck diese erfolgreich ab. Einsatzende war um 16:45 Uhr. Die Wehren Barnstedt, Kolkhagen und Melbeck sind für Folgealarmierungen in Bereitschaft.

    Eingesetzte Einheiten

    • Embsen
    • Oerzen
    • Kolkhagen
    • Deutsch Evern
    • Barnstedt
    • Melbeck
    • Samtgemeinde Ostheide
    • Samtgemeinde Amelinghausen
    • Samtgemeinde Gellersen
    • ABC-Zug Kreisfeuerwehr
    • DRK
    • THW
    • Polizei
  • Containerbrand in Embsen

    06.03.2021– 23:18 Uhr
    B1 – Containerbrand
    21409 Embsen

    Am späten Samstagabend wurden die Kameraden zu einem Containerbrand alarmiert. Ein Trupp unter Atemschutz unternahm mit dem Schnellangriff Wasser die Brandbekämpfung. Der Container wurde geöffnet und die restlichen Glutnester abgelöscht.

    Text : Feuerwehr Embsen