Am Abend des 27.11.2024 gegen kurz nach 18:00 Uhr wurde die Feuerwehr Deutsch Evern zu mehreren auf der Fahrbahn liegenden Bäumen in die Straße Am Tiergarten gerufen. Laut Meldung sollten mehrere Bäume sowohl Fahrbahn als auch Gehweg blockieren.
Vor Ort konnten mittels Bügelsäge drei kleinere, entwurzelte Bäume durch die 9 Einsatzkräfte des Deutsch Everner TLF festgestellt und entfernt werden. Der Einsatz war nach gut 20 Minuten beendet.
Am Morgen des 25.11.2024 wurde die Feuerwehr Deutsch Evern um 08:34 Uhr zu einem Einsatz zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Der Einsatz, unter dem Stichwort „H1Y – Tragehilfe“, erforderte den Einsatz einer Schleifkorbtrage, um eine Person sicher transportieren zu können.
Da das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Deutsch Evern sich aktuell zur Inspektion befand und somit keine Schleifkorbtrage zur Verfügung stand, wurde die Feuerwehr Melbeck hinzugezogen, um die benötigte Ausrüstung bereitzustellen. Die Zusammenarbeit beider Feuerwehren lief reibungslos, sodass der Einsatz nach kurzer Zeit erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Der Einsatz endete um 09:03 Uhr. Dank des schnellen Handelns der Einsatzkräfte konnte die betroffene Person sicher und zügig dem Rettungsdienst übergeben werden.
Am Sonntagmorgen, den 24.11.2024, wurde die Feuerwehr Deutsch Evern um 08:55 Uhr zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst alarmiert. Der Einsatzort befand sich in einem Wohnhaus, in dem eine Person aus dem 1. Obergeschoss in das Erdgeschoss transportiert werden musste. Aufgrund einer engen und winkligen Treppe war der Einsatz zusätzlicher Muskelkraft erforderlich.
Die Feuerwehrkräfte unterstützten den Rettungsdienst dabei, die Person sicher mit einem Tragetuch die Treppe hinunterzutragen. Insgesamt waren 9 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Weitere 9 Kameradinnen und Kameraden, die sich bereits auf Anfahrt befanden, wurden nicht für die Abarbeitung des Einsatzes benötigt.
Der Einsatz konnte erfolgreich und zügig abgeschlossen werden. Bereits um 09:19 Uhr waren alle eingesetzten Kräfte wieder einsatzbereit.
Am heutigen Vormittag wurde die Feuerwehr Melbeck um 9:12 Uhr zu einem Einsatz zur Türöffnung alarmiert. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister und der Rettungsdienst waren bereits vor Ort, als die Einsatzkräfte eintrafen. Zunächst öffnete die Feuerwehr die Haustür mit einem Türöffnungssatz, um den Rettungskräften Zugang zur Wohnung zu ermöglichen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes musste auch eine weitere Wohnungstür geöffnet werden, um zum betroffenen Anwohner vorzudringen. Glücklicherweise konnte der Anwohner wohlauf aufgefunden werden. Die Feuerwehr Melbeck beendete den Einsatz um 9:51 Uhr.
Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Embsen feierte heute ihre Weihnachtsfeier mit einem Ausflug in das Planetarium Hamburg. Gemeinsam wurde das Geheimnis der Polarnächte an Nord- und Südpol gelüftet. Anschließend haben alle gemeinsam im Feuerwehrhaus gegessen.
Die Kinderfeuerwehr machte am Abend noch eine Nachtwanderung und verbringt die Nacht im Feuerwehrhaus.
Am heutigen Abend wurde die Ortswehr Embsen zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst alarmiert. Mit einem Tragetuch wurde die Patientin durch das Wohnhaus auf die Trage verbracht. Die 7 Einsatzkräfte waren etwa 20 Minuten im Einsatz.
Heute Mittag gegen 11:54 Uhr wurden die Ortswehren Embsen, Oerzen, Melbeck und Deutsch Evern zu einem Verkehrsunfall mit vermeindlich eingeklemmter Person auf den Verbindungsweg zwischen Oerzen und der K17 nach Rettmer (Oerzen, Im Dorfe) alarmiert.
Aufgrund einer Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft und der damit verbundenen Abwesenheit zweier Einsatzfahrzeuge und dem Orientierungsmarsch in Embsen und dem dort gebundenen Personal wurden gleich vier Ortsfeuerwehren alarmiert. Das Konzept ging auf – nach nur 8 Minuten war der Gerätewagen aus Embsen am Einsatzort und insgesamt 60 Einsatzkräfte machten sich auf den Weg.
Glücklicherweise konnten die Feuerwehren Melbeck und Deutsch Evern noch auf der Anfahrt abbrechen, da die Einsatzkräfte aus Embsen gemeinsam mit dem Rettunsgdienst die Person aus dem auf dem Dach liegenden Fahrzeugen befreien konnten und diese mit eher leichten Verletzungen einem Krankenhaus zugeführt wurde. Die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Abklemmen der Fahrzeugbatterie sowie die Absicherung der Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Polizei.
Übrigens werden bei Veranstaltungen wie sie heute in Embsen stattfand immer Notbesatzungen für die Fahrzeuge bereitgestellt – eine fest eingeteilte Mannschaft besetzt also im Einsatzfall die Fahrzeuge, ohne dass die Veranstaltung unterbrochen werden muss.
Am Abend des 24. Oktober 2024 wurde die Feuerwehr Melbeck um 19:03 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 zwischen Lüneburg und Melbeck alarmiert. Auf Höhe der Ortseinfahrt Melbeck ereignete sich ein schwerer Auffahrunfall zwischen zwei PKW. Eine Person wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr Melbeck sicherte die Unfallstelle ab, um weitere Gefahren zu minimieren. Zudem wurden ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden, um Umweltschäden zu verhindern und die Fahrbahn sicher befahrbar zu machen. Der Einsatz der Feuerwehr endete nach etwa einer Stunde, nachdem die Unfallstelle gesichert und gereinigt war.
Am 12. Oktober 2024 wurden die Feuerwehren Melbeck und Embsen gegen 9:42 Uhr zu einem umfangreichen Sucheinsatz alarmiert. Eine Person war im Bereich des Campingplatzes Melbeck als vermisst gemeldet worden. Zur Unterstützung wurde auch die Feuerwehr Deutsch Evern nachgefordert.
Die Einsatzleitung richtete sich frühzeitig ein, und mehrere Einsatzabschnitte wurden eingerichtet, um die großflächige Suche zu organisieren. Die erste Suchmaßnahme umfasste den Bereich zwischen dem Campingplatz und dem Hollmoor Bach.
Kurz darauf wurde die Drohneneinheit der Samtgemeinde Amelinghausen alarmiert, gemeinsam wurde sie mit der Drohne aus der Samtgemeinde Ilmenau eingesetzt um aus der Luft eine großflächige Erfassung des Geländes zu ermöglichen. Der Suchbereich wurde aufgeteilt, wobei Abschnitt 1 den nördlichen Teil und Abschnitt 2 den südlichen Teil der Ilmenau abdeckte. Das Melbecker Boot wurde zur Wasseroberflächensuche eingesetzt und operierte bis zur Landkreisgrenze. Die Drohnen überflogen unter anderem die umliegenden Wiesenflächen und den Bereich bis zur Brücke auf der Melbecker Straße Richtung Deutsch Evern.
Im Verlauf der Suchmaßnahmen kam es gegen 10:41 Uhr zu einem Zusammenschluss der Trupps am Friedhof in Melbeck, nachdem dieser Abschnitt systematisch abgesucht worden war. Die Einheiten Nord und Süd erweiterten ihre Suche auf die Wald- und Wiesenflächen nahe dem Sportplatz und entlang der Ilmenau.
Zur weiteren Unterstützung trafen der Gemeindebrandmeister von Bienenbüttel und die Führungsriege des Landkreises Uelzen an der Einsatzstelle ein. Mantrailer-Hunde des DRK wurden hinzugezogen und starteten ihre Suche in verschiedenen Bereichen des Geländes. Die Suche wurde dabei auf einen neuen Anhaltspunkt in der Nähe eines EDEKA-Marktes ausgedehnt, wo die Person zuletzt gesichtet worden sein könnte.
Während die Suche nach der vermissten Person weiterlief, erreichte die Feuerwehr Deutsch Evern gegen 16:19 Uhr ein zusätzlicher Notruf: Ein Kanufahrer war in der Nähe des Campingplatzes Melbeck gekentert und hatte um Hilfe gebeten. Die Einsatzkräfte vor Ort sicherten den Kanufahrer und eine Begleitperson und brachten sie wohlbehalten zurück zum Ufer. Die Rettung verlief erfolgreich, und die Betroffenen konnten ohne weitere Komplikationen gerettet werden. Kurz vor Einsatzende trafen die Angehörigen der vermissten Person an der Einsatzstelle ein. Die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) wurde daraufhin alarmiert, um die Angehörigen zu betreuen. Die Einsatzleitung wurde zum Feuerwehrhaus Melbeck verlegt, wo die restlichen Einsatzkräfte in Bereitschaft verblieben. Eine Sichtung, die der Beschreibung der gesuchten Person zutraf wurde mit einer weiteren Mantrailer-Einheit nachgegangen. An der beschrieben Stelle, in der Nähe der Roten Schleuse in Deutsch Evern schlugen die Hunde an. Daraufhin wurde die Drohne der Samtgemeindefeuerwehr Ilmenau zu dem Gebiet entsandt und das Areal wurde mittels Wärmebild abgesucht. Trotz intensiver Suchmaßnahmen und der Nutzung aller verfügbaren technischen Hilfsmittel konnte die vermisste Person an diesem Tag nicht aufgefunden werden. Der Einsatz wurde um 20:00 Uhr offiziell beendet, und alle verbliebenen Einheiten kehrten in ihre Feuerwehrhäuser zurück.
Am 3. Oktober fand in Deutsch Evern zum 13. Mal der traditionsreiche Feuerwehrwettkampf, auch bekannt als „Eimerfestspiele“, statt. Bei den spannenden Wettkämpfen im dreiteiligen Löschangriff stellten insgesamt 21 Teams ihr Können unter Beweis – ein neuer Starterrekord für das Event.
Die Freiwillige Feuerwehr Rosche-Prielip zeigte erneut eine herausragende Leistung und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 35,7 Sekunden den ersten Platz. Besonders beeindruckend war ihre Kuppelzeit von nur 16,8 Sekunden. Dies ist bereits der fünfte Sieg für Rosche-Prielip, wodurch sie den begehrten Pokal dauerhaft behalten dürfen.
Den zweiten Platz belegte die Feuerwehr Tätendorf-Eppensen mit einer Gesamtzeit von 43,8 Sekunden, dicht gefolgt vom Team Deutsch Evern I, das sich mit 46,0 Sekunden auf dem dritten Platz positionierte.
Wir sind sehr zufrieden mit der hohen Teilnehmerzahl und dem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Es war ein rundum gelungener Tag, der den Zusammenhalt der Feuerwehren in der Region stärkt und uns die Möglichkeit gibt, unser Wissen und unsere Fähigkeiten unter Wettkampfbedingungen zu testen.
Die Veranstaltung zog nicht nur viele Teilnehmer an, sondern auch zahlreiche Zuschauer, die die Teams lautstark anfeuerten. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Wettkampf und hoffen, den Erfolg des diesjährigen Events im kommenden Jahr noch übertreffen zu können.