Deutsch Evern unterstützt die Feuerwehr Lüneburg

Der Aufbau des Dorffestes in Deutsch Evern war in vollem Gange. Auch die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr waren hier tatkräftig eingespannt und mit ihren Fahrzeugen im Dorf unterwegs. Durch diese Tatsache befanden sich die Einsatzfahrzeuge im Status „Frei auf Funk“. Das bedeutet, jegliche Kommunikation der Feuerwehren im Landkreis mit der Einsatzleitstelle können mitgehört werden.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die Feuerwehr Lüneburg zu einem Feuer in einer Gartenhütte alarmiert. Vorort stellte sich heraus, dass die Gartenhütte bereits in Vollbrand stand und die Wasserversorgung sich als schwierig herausstellte. Deutsch Evern zögerte nicht lange und bot Hilfe an. Diese wurde gern angenommen und das TLF 3000 wurde um 18:02 Uhr im Lüneburger Stadtgebiet zur Wasserversorgung im Pendelverkehr eingesetzt. Besetzt mit zwei Feuerwehrleuten waren die Deutsch Everner ca. eine Stunde im Einsatz.

Folgend der Bericht aus Lüneburg.

Im Kleingartenverein Ilmenau an der Friedrich-Ebert-Brücke brach am Freitagabend, 27. Juni, ein Feuer in einer Gartenhütte aus. Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits hohe Flammen aus der Laube und drohten, auf die umliegenden Hütten überzugreifen. Insgesamt waren fünf Atemschutztrupps und zwei C-Rohre nötig, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Während die betroffenen Gartenhütte nicht mehr gerettet werden konnte und auch einige benachbarte Hütten in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurde eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert.

Besonders herausfordernd war die Wasserversorgung: In dem Kleingartenverein gab es keinen verfügbaren Hydranten, der nächste befand sich eine lange Strecke vom Einsatzort entfernt. Glücklicherweise befand sich ein TLF der Feuerwehr Deutsch Evern in der Nähe und bot per Funk Unterstützung an. So konnte eine konstante Wasserversorgung mittels Pendelverkehr sichergestellt werden.

Einsatzleiter Frank Noether war mit 25 Kräften rund 2½ Stunden im Einsatz.

Erneute Ölspur in Melbeck

Am heutigen Freitag (27.06.2025) um 13:03 Uhr wurde die Ortswehr Melbeck wie bereits zwei Tage zuvor zu einer Ölspur in die Ludwig-Jahn-Straße alarmiert.

Vor Ort war nur noch ein leichter Schimmer sowohl auf der B4 als auch in der Ludwig-Jahn-Straße vorzufinden. Die 12 Einsatzkräfte stellten Warnschilder auf, mussten aber nicht weiter tätig werden.

Fehlalarm durch Rauchwarnmelder in Deutsch Evern – Einsatzabbruch noch vor Ausrücken

Am Mittwochmorgen, den 25. Juni 2025, wurde die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern um 07:02 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand (Alarmstichwort B2 – ausgelöster Rauchwarnmelder) alarmiert. Bereits auf dem Weg zum Feuerwehrhaus erhielten die Einsatzkräfte durch die Leitstelle die Rückmeldung, dass der Einsatz nicht mehr erforderlich sei. Grund hierfür war eine Rückmeldung aus dem betroffenen Objekt – es handelte sich um einen Fehlalarm.

Der Einsatz wurde daraufhin noch vor dem Ausrücken der Fahrzeuge abgebrochen. Insgesamt befanden sich 16 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Deutsch Evern in Bereitschaft. Der Einsatz war um 07:06 Uhr beendet.

Ölspur im Industriegebiet Lüneburg Süd

Am späten Dienstagabend, den 24. Juni 2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Melbeck um 22:55 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. In ihrem Einsatzgebiet, im Bereich des Industriegebiets Lüneburg Süd, wurde eine rund 200 Meter lange Ölspur gemeldet, die sich ab Höhe eines Abbruch und Recycling Unternehmens bis zur B209 erstreckte.

Die mit 15 Einsatzkräften ausgerückte Ortsfeuerwehr sicherte die Gefahrenbereiche zunächst ab, streute die betroffenen Fahrbahnabschnitte zur Gefahrenminderung ab und stellte entsprechende Warnschilder auf, um andere Verkehrsteilnehmende zu schützen. Eine Fachfirma wurde zur abschließenden Reinigung der Straße hinzugezogen.

Der Einsatz konnte nach etwa 45 Minuten um 23:42 Uhr beendet werden. Während der Maßnahmen kam es im betroffenen Bereich zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.

Flächenbrand auf Standortübungsplatz – zügiges Eingreifen verhindert Ausbreitung

Am Montagvormittag, den 23. Juni 2025, wurde die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern um 10:38 Uhr zu einem Flächenbrand auf dem Standortübungsplatz Deutsch Evern alarmiert. Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass die genaue Einsatzstelle im weitläufigen Gelände nur schwer zu finden war. Dank der guten Ortskenntnis der Einsatzkräfte aus Deutsch Evern sowie der Unterstützung eines Einweisers der Bundeswehr konnte der Brandherd jedoch schnell lokalisiert werden.

Vor Ort brannten etwa 30 Quadratmeter Unterholz. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, kamen zwei C-Strahlrohre sowie Kleinwerkzeug zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung zum Einsatz. Zusätzlich wurde eine Wärmebildkamera genutzt, um versteckte Glutnester frühzeitig aufzuspüren und gezielt abzulöschen.

Neben den 16 Einsatzkräften aus Deutsch Evern war auch die benachbarte Ortsfeuerwehr Wendisch Evern in den Einsatz eingebunden. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten verlief durchweg positiv und effektiv.

Der Einsatz konnte um 12:00 Uhr erfolgreich beendet werden. Durch das zügige und koordinierte Eingreifen der Feuerwehrkräfte wurde eine Ausbreitung des Feuers wirksam verhindert.

Schuppenbrand in Melbeck – Ausbreitung verhindert

Am 17.06.2025 um 16:51 Uhr wurde die Feuerwehr Melbeck zu einem Schuppenbrand nach Melbeck alarmiert. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung, die eine Anfahrt auf Sicht möglich machte und der ersten Lageerkundung wurde um 16:56 Uhr das Stichwort auf B3 erhöht, wodurch ebenfalls die Ortswehr Deutsch Evern sowie der Einsatzleitwagen aus Embsen alarmiert wurden.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bauten eine Riegelstellung zu den umliegenden Gebäuden auf, da das Feuer von dem brennenden Holzanbau eines Schuppens überzugreifen drohte. Nachdem die angrenzenden Bauten geschützt waren, konnte das Feuer gezielt von 4 Atemschutztrupps mit 3C-Rohren gelöscht werden. 

Die eingesetzten Atemschutzträger wurden nach dem Einsatz durch den GW-Hygiene aus Deutsch Evern dekontaminiert. Der Holzanbau wurde durch das Feuer vollständig zerstört.

Im Einsatz befanden sich ca. 60 Einsatzkräfte für etwa 90 Minuten.

Feuerwehr rettet Katze aus Baum

In den Mittagsstunden des 15.06.2025 wurde die Feuerwehr Deutsch Evern zu einem Einsatz gerufen, der wohl als Klassiker schlecht hin gilt, in der Realität doch aber sehr selten vorkommt – eine Katze saß auf einem Baum fest und kam nicht mehr herunter. Mittels Steckleiter konnte die Rassenkatze, die mit ihrer Leine verheddert war, von den 10 Einsatzkräfte aus etwa 3,5m gerettet und wohlauf an den Besitzer übergeben werden. Weitere 7 Einsatzkräfte waren im Feuerwehrhaus bereit, mussten aber nicht mehr tätig werden. Der Einsatz dauerte rund 15 Minuten.

Türöffnung für den Rettungsdienst nach Hausnotruf

Am Dienstagmorgen, den 10. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Melbeck um 07:22 Uhr mit dem Stichwort „H1Y – Tür öffnen für Rettungsdienst“ alarmiert. Der Alarm war über ein Hausnotrufsystem eingegangen, nachdem eine Person in ihrer Wohnung gestürzt war.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Wohnungstür verschlossen, sodass der Rettungsdienst keinen Zugang zum Patienten hatte. Die Feuerwehr verschaffte sich mittels Ziehfix-Werkzeug zerstörungsarm Zugang zur Wohnung, indem das Türschloss gezogen wurde.

Der Patient war ansprechbar und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt. Nach der Versorgung vor Ort erfolgte der Transport ins Krankenhaus. Seitens der Feuerwehr wurde ein neues Schloss eingebaut und der Schlüssel an den Patienten übergeben.

Der Einsatz war um 07:59 Uhr beendet. Die Feuerwehr Melbeck war mit sieben Einsatzkräften im Einsatz.

Bäume drohen umzustürzen – Wirtschaftsweg abgesperrt

Am Abend des 05.06.2025 wurden der Feuerwehr Embsen durch Passanten Bäume gemeldet, die drohten auf die Straße „Zum Achterbruch“ zu fallen. Da sich einige Feuerwehrleute für eine Besprechung getroffen haben, machten sich fünf von ihnen direkt auf den Weg.

Vor Ort konnten insgesamt vier Bäume vorgefunden werden, die bereits abgeknickt waren, aber mit der Baumkrone in anderen Bäumen festhingen. Da sich die Lage der Bäume als so kompliziert herausstellte, entschied sich die Feuerwehr die Fällung Profis zu überlassen, um sich nicht selber in Gefahr zu bringen. Der Wirtschaftsweg wurde zur Sicherheit von Passanten komplett gesperrt und die Samtgemeinde in Kenntnis gesetzt.