Schuppenbrand in Melbeck – Ausbreitung verhindert

Am 17.06.2025 um 16:51 Uhr wurde die Feuerwehr Melbeck zu einem Schuppenbrand nach Melbeck alarmiert. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung, die eine Anfahrt auf Sicht möglich machte und der ersten Lageerkundung wurde um 16:56 Uhr das Stichwort auf B3 erhöht, wodurch ebenfalls die Ortswehr Deutsch Evern sowie der Einsatzleitwagen aus Embsen alarmiert wurden.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bauten eine Riegelstellung zu den umliegenden Gebäuden auf, da das Feuer von dem brennenden Holzanbau eines Schuppens überzugreifen drohte. Nachdem die angrenzenden Bauten geschützt waren, konnte das Feuer gezielt von 4 Atemschutztrupps mit 3C-Rohren gelöscht werden. 

Die eingesetzten Atemschutzträger wurden nach dem Einsatz durch den GW-Hygiene aus Deutsch Evern dekontaminiert. Der Holzanbau wurde durch das Feuer vollständig zerstört.

Im Einsatz befanden sich ca. 60 Einsatzkräfte für etwa 90 Minuten.

Feuerwehr rettet Katze aus Baum

In den Mittagsstunden des 15.06.2025 wurde die Feuerwehr Deutsch Evern zu einem Einsatz gerufen, der wohl als Klassiker schlecht hin gilt, in der Realität doch aber sehr selten vorkommt – eine Katze saß auf einem Baum fest und kam nicht mehr herunter. Mittels Steckleiter konnte die Rassenkatze, die mit ihrer Leine verheddert war, von den 10 Einsatzkräfte aus etwa 3,5m gerettet und wohlauf an den Besitzer übergeben werden. Weitere 7 Einsatzkräfte waren im Feuerwehrhaus bereit, mussten aber nicht mehr tätig werden. Der Einsatz dauerte rund 15 Minuten.

Türöffnung für den Rettungsdienst nach Hausnotruf

Am Dienstagmorgen, den 10. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Melbeck um 07:22 Uhr mit dem Stichwort „H1Y – Tür öffnen für Rettungsdienst“ alarmiert. Der Alarm war über ein Hausnotrufsystem eingegangen, nachdem eine Person in ihrer Wohnung gestürzt war.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Wohnungstür verschlossen, sodass der Rettungsdienst keinen Zugang zum Patienten hatte. Die Feuerwehr verschaffte sich mittels Ziehfix-Werkzeug zerstörungsarm Zugang zur Wohnung, indem das Türschloss gezogen wurde.

Der Patient war ansprechbar und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt. Nach der Versorgung vor Ort erfolgte der Transport ins Krankenhaus. Seitens der Feuerwehr wurde ein neues Schloss eingebaut und der Schlüssel an den Patienten übergeben.

Der Einsatz war um 07:59 Uhr beendet. Die Feuerwehr Melbeck war mit sieben Einsatzkräften im Einsatz.

Bäume drohen umzustürzen – Wirtschaftsweg abgesperrt

Am Abend des 05.06.2025 wurden der Feuerwehr Embsen durch Passanten Bäume gemeldet, die drohten auf die Straße „Zum Achterbruch“ zu fallen. Da sich einige Feuerwehrleute für eine Besprechung getroffen haben, machten sich fünf von ihnen direkt auf den Weg.

Vor Ort konnten insgesamt vier Bäume vorgefunden werden, die bereits abgeknickt waren, aber mit der Baumkrone in anderen Bäumen festhingen. Da sich die Lage der Bäume als so kompliziert herausstellte, entschied sich die Feuerwehr die Fällung Profis zu überlassen, um sich nicht selber in Gefahr zu bringen. Der Wirtschaftsweg wurde zur Sicherheit von Passanten komplett gesperrt und die Samtgemeinde in Kenntnis gesetzt. 

Ausgelöster Rauchmelder in Embsen

Am späten Abend des 04.06.2025 wurde die Ortswehr Embsen um 23:49 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder alarmiert. Bei Eintreffen des Löschfahrzeugs hatte sich die Bewohnerin bereits ins Freie begeben und übergab den Einsatzkräften ihren Haustürschlüssel – diese fanden in dem Haus angebranntes Essen auf dem Herd. Mit der Kübelspritze wurde der Kochtopf im freien abgelöscht. 

Um die Räumlichkeiten schnell rauchfrei zu bekommen, wurde ein Druckbelüfter eingesetzt.

20 Minuten nach Alarm haben die letzten der insgesamt 25 Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. 

Feuerwehr befreit Kleinkind aus PKW

Am Morgen des 31.05.2025 um 08:46 Uhr wurde die Ortswehr Deutsch Evern zu einer Hilfeleistung alarmiert. Ein Kleinkind war in einem PKW eingeschlossen, die Schlüsselbatterie war leer.

Der zuerst eingetroffene Ortsbrandmeister nutzte kurzerhand die Notfallschließfunktion und konnte die Fahrzeugtür zügig öffnen. Das TLF konnte die Anfahrt daraufhin abbrechen.

Im Einsatz beziehungsweise in Bereitstellung waren 19 Einsatzkräfte für eine Viertelstunde.

Brandsicherheitswachdienst für den Schützenverein in Melbeck

Am Sonntag, dem 25.05.2025 wurde die Ortsfeuerwehr Melbeck um 13:00 Uhr im Rahmen des BraSiWaDi (Brandsicherheitswachdienstes) zur Absicherung des Schützenumzugs eingesetzt. Mit insgesamt 15 Kameradinnen und Kameraden übernahm die Feuerwehr die Verkehrssicherung entlang der Umzugsstrecke, um einen sicheren Ablauf für Teilnehmende und Zuschauer zu gewährleisten. Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Tragehilfe für den Rettungsdienst in Deutsch Evern

Am Freitagabend um 18:08 Uhr wurde die Feuerwehr Deutsch Evern unter dem Stichwort H1Y – Tragehilfe für den Rettungsdienst alarmiert. Vor Ort unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst beim Transport eines Patienten in sehr kritischem Zustand.

Mit insgesamt 16 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr aus, zehn davon waren direkt an der Einsatzstelle tätig. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde der Patient mithilfe eines Tragetuchs aus dem Gebäude transportiert.

Der Einsatz konnte um 18:30 Uhr beendet werden.

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst

Am späten Freitagabend wurde die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern um 22:44 Uhr zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst alarmiert. Unter dem Stichwort H1Y – Tragehilfe für RettD rückten die Einsatzkräfte in den Ortskern von Deutsch Evern aus.

Vor Ort unterstützten die Feuerwehrkräfte den Rettungsdienst beim Transport einer Person aus dem Wohnhaus zum bereitstehenden Rettungswagen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten musste dafür eine Tür fachgerecht ausgehängt werden, um einen sicheren und patientenschonenden Transport mittels Tragetuch zu ermöglichen.

Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte vor Ort, von denen mehrere direkt mit der Tragehilfe beschäftigt waren. Der Einsatz konnte nach erfolgreicher Übergabe der Patientin bzw. des Patienten an den Rettungsdienst um 23:15 Uhr beendet werden.

Lagerhallenbrand in Melbeck – Ausbreitung erfolgreich verhindert

In der Nacht zu Freitag, dem 09.05.2025, wurden um 01:47 Uhr die Feuerwehren Melbeck und Deutsch Evern sowie der Einsatzleitwagen aus Embsen zu einem „Brand 3“ nach Melbeck (Bahnhof) alarmiert. Vor Ort brannten rund 250 Kubikmeter geschreddertes Recyclingmaterial in einer Lagerhalle. Während der Erkundung durch Einsatzleiter Patrick Ostermann kam es zu einer plötzlichen Durchzündung, infolgedessen die gesamte Lagerhalle in Brand geriet. Ostermann ließ umgehend das Einsatzstichwort auf „B4“ erhöhen, woraufhin auch die Feuerwehren Embsen und Oerzen nachalarmiert wurden. Zudem wurden die Drehleitern der Feuerwehren Bardowick und Lüneburg-Süd zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung von oben angefordert.

Direkt an die brennende Lagerhalle angrenzend befindet sich eine Produktionshalle mit Maschinen der betroffenen Firma. Flammen hatten bereits begonnen, in diese überzuschlagen. Der Einsatzleiter entschied sich als erste Maßnahme für eine massive Riegelstellung im Innenangriff, um die bislang unversehrte Produktionshalle zu schützen. Bis zu drei Trupps waren zeitgleich mit B- und C-Rohren im Einsatz und konnten den Brand innerhalb der ersten 30 Minuten so weit eindämmen, dass sich das Feuer ausschließlich auf die Lagerhalle beschränkte.

Zur Bekämpfung des Feuers im Inneren der Halle kam das neue Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) der Feuerwehr Lüneburg zum Einsatz. Das ferngesteuerte Kettenfahrzeug mit Wasserwerfer und Großlüfter zeigte dabei eine hohe Löschwirkung und trug maßgeblich zum Löscherfolg bei.

Ein vor Ort anwesender Brandschutzprüfer bestätigte die Standsicherheit der Halle. Aufgrund wiederholt herabfallender Deckenplatten wurde jedoch auf ein Betreten der Halle verzichtet. Stattdessen wurde das Brandgut mithilfe von Radladern auf eine Havariefläche verbracht und dort abgelöscht. Die speziell ausgebildeten Fahrer der Radlader agierten unter Atemschutz, da die Halle weiterhin stark verraucht war.

Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes begleitete den Einsatz medizinisch und versorgte die Einsatzkräfte mit Heiß- und Kaltgetränken sowie frischen Brötchen.

Der Einsatz konnte für die letzten der insgesamt 120 eingesetzten Kräfte gegen 08:30 Uhr beendet werden.