Zwar traf der Sturm am Mittwoch, den 02.07.2025, die Samtgemeinde Ilmenau nicht so schwer wie andere Gemeinden, dennoch sorgte er auch hier für drei sturmbedingte Einsätze.
Um 21:17 Uhr wurde die Feuerwehr Deutsch Evern alarmiert. Ein abgebrochener Ast blockierte die K52 auf Höhe des Hundeplatzes. Auch hier konnten 18 Einsatzkräfte mit einer Kettensäge die Fahrbahn innerhalb von 30 Minuten räumen.
Zwar traf der Sturm am Mittwoch, den 02.07.2025, die Samtgemeinde Ilmenau nicht so schwer wie andere Gemeinden, dennoch sorgte er auch hier für drei sturmbedingte Einsätze.
Den Anfang machte die Ortsfeuerwehr Oerzen um 20:07 Uhr: Ein Baum blockierte die Straße „Im Dorfe“. Neun Kameraden rückten mit einer Kettensäge aus und beseitigten das Hindernis zügig.
Am Mittwoch, den 02. Juli 2025, wurde die Ortsfeuerwehr Melbeck um 13:34 Uhr zu einem Flächenbrand in der Gemarkung Melbeck alarmiert. Ein Stoppelfeld war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Insgesamt brannten rund 750 Quadratmeter Fläche.
Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr wurde das Feuer von einem Mitarbeiter des ansässigen Unternehmens Uhlig Erdbau entdeckt. Dieser reagierte geistesgegenwärtig und setzte umgehend einen Radlader ein, mit dem er die brennende Fläche ausstrich und so eine weitere Ausbreitung der Flammen verhinderte. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer durch diesen beherzten Einsatz bereits größtenteils abgelöscht, sodass von den anrückenden Kräften kein offenes Feuer mehr wahrgenommen werden konnte.
Die Feuerwehr Melbeck übernahm Nachlöscharbeiten mit drei D-Strahlrohren, um verbliebene Glutnester abzulöschen und eine Rückzündung auszuschließen. Im Einsatz waren 17 Kräfte der Ortswehr Melbeck. Der Einsatz konnte um 14:20 Uhr beendet werden.
Ein besonderer Dank gilt dem Unternehmen Uhlig Erdbau für das erneut schnelle und professionelle Eingreifen – eine wertvolle Unterstützung für die Feuerwehr und ein starkes Beispiel für gelebte Zusammenarbeit.
Am 01. Juli 2025, wurden die Ortsfeuerwehren Melbeck, Deutsch Evern und Embsen um 14:36 Uhr zu einem gemeldeten Schuppenbrand in Melbeck alarmiert (Einsatzstichwort B3 – Schuppenbrand groß). Bereits auf Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen brennenden Schuppen, sondern um einen etwa 30 Quadratmeter großen Flächenbrand direkt an einer alten Scheune handelte. Das Feuer befand sich unmittelbar unter vier an der Scheunenwand abgestellten PKW-Anhängern und drohte auf die angrenzende Bausubstanz überzugreifen.
Durch das schnelle Eingreifen der Ortsfeuerwehr Melbeck, die zügig einen Schnellangriff vornahm, konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf die Scheune erfolgreich verhindert werden.
Die Ortsfeuerwehr Melbeck war mit 18 Einsatzkräften vor Ort. Die mitalarmierten Ortsfeuerwehren Deutsch Evern (ebenfalls mit 18 Kräften) und Embsen (mit 4 Kräften und einem Einsatzleitwagen) mussten nicht mehr tätig werden und konnten den Einsatz ohne Maßnahmen beenden. Der Einsatz war um 15:10 Uhr abgeschlossen.
Am Dienstag, den 1. Juli 2025, wurde die Ortsfeuerwehr Embsen um 14:07 Uhr zu einer ausgedehnten Ölspur alarmiert (Einsatzstichwort H0 – Ölspur). Die Spur begann auf dem Busparkplatz des Schulzentrums in Embsen und zog sich durch den Kreisverkehr und weiter entlang der K17 bis nach Rettmer.
Auf dem Busparkplatz war eine größere Menge Betriebsmittel ausgelaufen, die durch die Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut wurde. Auch im Bereich des Kreisverkehrs wurde eine gezielte Abstreumaßnahme vorgenommen, um insbesondere die Rutschgefahr für Motorradfahrende zu minimieren.
Aufgrund der Länge und Ausdehnung der Ölspur wurde eine Fachfirma mit der weiteren Reinigung und Sicherung der betroffenen Verkehrsflächen beauftragt. Der Einsatz der Feuerwehr war um 14:30 Uhr beendet.
Der Aufbau des Dorffestes in Deutsch Evern war in vollem Gange. Auch die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr waren hier tatkräftig eingespannt und mit ihren Fahrzeugen im Dorf unterwegs. Durch diese Tatsache befanden sich die Einsatzfahrzeuge im Status „Frei auf Funk“. Das bedeutet, jegliche Kommunikation der Feuerwehren im Landkreis mit der Einsatzleitstelle können mitgehört werden. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Feuerwehr Lüneburg zu einem Feuer in einer Gartenhütte alarmiert. Vorort stellte sich heraus, dass die Gartenhütte bereits in Vollbrand stand und die Wasserversorgung sich als schwierig herausstellte. Deutsch Evern zögerte nicht lange und bot Hilfe an. Diese wurde gern angenommen und das TLF 3000 wurde um 18:02 Uhr im Lüneburger Stadtgebiet zur Wasserversorgung im Pendelverkehr eingesetzt. Besetzt mit zwei Feuerwehrleuten waren die Deutsch Everner ca. eine Stunde im Einsatz.
Folgend der Bericht aus Lüneburg.
Im Kleingartenverein Ilmenau an der Friedrich-Ebert-Brücke brach am Freitagabend, 27. Juni, ein Feuer in einer Gartenhütte aus. Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits hohe Flammen aus der Laube und drohten, auf die umliegenden Hütten überzugreifen. Insgesamt waren fünf Atemschutztrupps und zwei C-Rohre nötig, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Während die betroffenen Gartenhütte nicht mehr gerettet werden konnte und auch einige benachbarte Hütten in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurde eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert.
Besonders herausfordernd war die Wasserversorgung: In dem Kleingartenverein gab es keinen verfügbaren Hydranten, der nächste befand sich eine lange Strecke vom Einsatzort entfernt. Glücklicherweise befand sich ein TLF der Feuerwehr Deutsch Evern in der Nähe und bot per Funk Unterstützung an. So konnte eine konstante Wasserversorgung mittels Pendelverkehr sichergestellt werden.
Einsatzleiter Frank Noether war mit 25 Kräften rund 2½ Stunden im Einsatz.
Am heutigen Freitag (27.06.2025) um 13:03 Uhr wurde die Ortswehr Melbeck wie bereits zwei Tage zuvor zu einer Ölspur in die Ludwig-Jahn-Straße alarmiert.
Vor Ort war nur noch ein leichter Schimmer sowohl auf der B4 als auch in der Ludwig-Jahn-Straße vorzufinden. Die 12 Einsatzkräfte stellten Warnschilder auf, mussten aber nicht weiter tätig werden.
Am Mittwochmorgen, den 25. Juni 2025, wurde die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern um 07:02 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand (Alarmstichwort B2 – ausgelöster Rauchwarnmelder) alarmiert. Bereits auf dem Weg zum Feuerwehrhaus erhielten die Einsatzkräfte durch die Leitstelle die Rückmeldung, dass der Einsatz nicht mehr erforderlich sei. Grund hierfür war eine Rückmeldung aus dem betroffenen Objekt – es handelte sich um einen Fehlalarm.
Der Einsatz wurde daraufhin noch vor dem Ausrücken der Fahrzeuge abgebrochen. Insgesamt befanden sich 16 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Deutsch Evern in Bereitschaft. Der Einsatz war um 07:06 Uhr beendet.
Am späten Dienstagabend, den 24. Juni 2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Melbeck um 22:55 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. In ihrem Einsatzgebiet, im Bereich des Industriegebiets Lüneburg Süd, wurde eine rund 200 Meter lange Ölspur gemeldet, die sich ab Höhe eines Abbruch und Recycling Unternehmens bis zur B209 erstreckte.
Die mit 15 Einsatzkräften ausgerückte Ortsfeuerwehr sicherte die Gefahrenbereiche zunächst ab, streute die betroffenen Fahrbahnabschnitte zur Gefahrenminderung ab und stellte entsprechende Warnschilder auf, um andere Verkehrsteilnehmende zu schützen. Eine Fachfirma wurde zur abschließenden Reinigung der Straße hinzugezogen.
Der Einsatz konnte nach etwa 45 Minuten um 23:42 Uhr beendet werden. Während der Maßnahmen kam es im betroffenen Bereich zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.
Am Montagvormittag, den 23. Juni 2025, wurde die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern um 10:38 Uhr zu einem Flächenbrand auf dem Standortübungsplatz Deutsch Evern alarmiert. Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass die genaue Einsatzstelle im weitläufigen Gelände nur schwer zu finden war. Dank der guten Ortskenntnis der Einsatzkräfte aus Deutsch Evern sowie der Unterstützung eines Einweisers der Bundeswehr konnte der Brandherd jedoch schnell lokalisiert werden.
Vor Ort brannten etwa 30 Quadratmeter Unterholz. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, kamen zwei C-Strahlrohre sowie Kleinwerkzeug zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung zum Einsatz. Zusätzlich wurde eine Wärmebildkamera genutzt, um versteckte Glutnester frühzeitig aufzuspüren und gezielt abzulöschen.
Neben den 16 Einsatzkräften aus Deutsch Evern war auch die benachbarte Ortsfeuerwehr Wendisch Evern in den Einsatz eingebunden. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten verlief durchweg positiv und effektiv.
Der Einsatz konnte um 12:00 Uhr erfolgreich beendet werden. Durch das zügige und koordinierte Eingreifen der Feuerwehrkräfte wurde eine Ausbreitung des Feuers wirksam verhindert.