Internationales Führungstreffen der Feuerwehren in der Samtgemeinde Ilmenau

Am Wochenende vom 26. bis 28. September durfte die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau besondere Gäste begrüßen: Feuerwehrvertreterinnen und -vertreter aus Golancz und Garbow (Polen) sowie Vledder (Niederlande) nahmen an einem internationalen Führungstreffen teil.

Der Auftakt erfolgte am Freitagabend mit einer außerordentlichen Gemeindekommandositzung. Dabei erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in die Struktur der Samtgemeindefeuerwehr. Vorgestellt wurden unter anderem die Sonderfahrzeuge, der Aufbau der Ortswehren, die Mitgliederzahlen sowie besondere Einsätze und Ausbildungsinhalte der vergangenen Jahre.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es nach Embsen zur Ausstellung über den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz ging. Der Einladung waren zahlreiche Organisationen gefolgt, darunter das THW, die DLRG, das DRK, die Feuerwehr Lüneburg, die Polizei Lüneburg sowie die GFFFV-Einheit aus dem Landkreis Uelzen. Sie präsentierten ihre Einsatzfahrzeuge und Einsatzkonzepte und standen den Gästen für fachliche Gespräche zur Verfügung.

Am Abend kamen die Teilnehmer im Feuerwehrhaus Melbeck zu einem geselligen Grillabend zusammen. Hier bot sich die Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch, bei dem nicht nur fachliche Diskussionen geführt, sondern auch neue Freundschaften geschlossen wurden.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen traten die Gäste die Heimreise an.

Fazit: Das internationale Führungstreffen in der Samtgemeinde Ilmenau war ein voller Erfolg. Es bot Raum für den fachlichen Austausch, ermöglichte wertvolle Einblicke in die Arbeit der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen und trug dazu bei, die freundschaftlichen Verbindungen über Ländergrenzen hinweg zu vertiefen.

Gemeindejugendfeuerwehrzeltlager in Oerzen

Zwei Wochen nach der Kinderfeuerwehr startete am Wochenende auch für die Jugendfeuerwehr das Gemeindezeltlager, ausgerichtet durch die Feuerwehr Oerzen.

Fast 50 Teilnehmende aus vier Jugendfeuerwehren verbrachten zwei Nächte im Zeltdorf neben dem Solarpark. 

Das Rahmenprogramm bestand aus einem Nachtmarsch, einem Breakballturnier und Spielen ohne Grenzen, wozu insgesamt 14 Gruppen von Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr aus dem Landkreis teilnahmen. Den Sieg für die Spiele holte sich bei der Kinderfeuerwehr die Gruppe aus Embsen, bei der Jugendfeuerwehr die Gruppe aus Scharnebeck. 

Das gesamte Wochenende fand unter dem Motto „50 Jahre Jugendfeuerwehr Oerzen“ statt, so gab es zum Geburtstag auch ein Kuchenbuffet mit 24 gespendeten Torten. Am Samstagabend fand für die Teilnehmer ebenfalls eine Disco im Feuerwehrhaus statt.

Bei der Siegerehrung am Sonntag konnten sich die Geburtstagskinder doppelt freuen, die JF Oerzen belegte den 1. Platz und holte den Gesamtsieg des Zeltlagers. 

Die ausrichtende Feuerwehr Oerzen bedankt sich bei allen helfenden Händen, die nicht nur aus der Feuerwehr, sondern aus dem ganzen Dorf kamen und insgesamt 172 Posten besetzten. 

Realitätsnahe Großübung im Gebäude der Psychiatrischen Klinik Lüneburg 

Am Mittwoch, den 16. Juli 2025, wurde es für rund 70 Einsatzkräfte ernst – zumindest fast. Unter dem realistisch klingenden Einsatzstichwort „Feuer in der psychiatrischen Klinik Lüneburg mit mehreren eingeschlossenen Personen“ rückte auch ein Teil der Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau aus. Was nach einer dramatischen Lage klang, war jedoch eine aufwendig geplante Übung, die gemeinsam mit dem 3. Löschzug der Feuerwehr Lüneburg, dem überörtlichen Zug aus der Samtgemeinde Ilmenau sowie Kräften des ASB, DRK und weiterer Organisationen durchgeführt wurde. 

Was ist ein überörtlicher Zug? 

Ein sogenannter überörtlicher Zug besteht aus Einsatzkräften und Fahrzeugen, die über die Grenzen der eigenen Gemeinde oder Stadt hinaus tätig werden. Im Falle der Feuerwehr Ilmenau ist dieser Zug ein Zusammenschluss mehrerer Ortsfeuerwehren, der bei besonderen Schadenslagen – wie Großbränden oder Katastrophen – angefordert werden kann. Die Mitglieder sind speziell für solche Einsätze vorbereitet und geübt, auch in fremder Umgebung effektiv zu arbeiten und mit anderen Organisationen reibungslos zu kooperieren. Diese überörtliche Zusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes und der interkommunalen Gefahrenabwehr in Niedersachsen. 

Übungsszenario mit vielen Herausforderungen 

Das Übungsgelände: Das leerstehende Gebäude 48 der Psychiatrischen Klinik Lüneburg – kurz vor dem Abriss stehend – bot ideale Bedingungen für ein intensives und realistisches Szenario. Insgesamt 14 Personen wurden in dem stark verrauchten Gebäude als vermisst gemeldet. Zwei leistungsstarke Nebelmaschinen sorgten für Sichtweiten von nahezu null, und verschlossene Türen sowie die Darstellung echter Verletzungsmuster durch professionelle Mimen forderten die Einsatzkräfte bis an ihre Grenzen. 

Die Einsatzleitung strukturierte den Einsatz in drei Abschnitte: Über Drehleiter, Treppenhaus und alternative Rettungswege wurden die Personen unter schwerem Atemschutz gerettet – teilweise fußläufig, teilweise per Trage. Parallel wurden durch ASB und DRK medizinische Sichtungen durchgeführt und Verletztenlager aufgebaut. 

Einsatz auch abseits der Übung 

Mitten in der laufenden Übung kam es zu einem realen Einsatz in den Lüneburger Sülzwiesen: Dort wurde brennender Unrat gemeldet. Ein Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Deutsch Evern wurde kurzfristig herausgelöst, fuhr den Einsatz an und konnte diesen schnell mit „Feuer aus!“ abschließen – ein Beleg für die hohe Flexibilität und Schlagkraft der eingesetzten Kräfte. 
Wärend der Aufräumarbeiten kam es zu einem weiteren Einsatzfall für die Deutch Everner. 
Gasgeruch in einem Einfamilienhaus in Deutsch Evern wurde gemeldet. 
Auch dieser Einsatz wurde erfolgreich abgearbeitet. 

Während der Übung selbst kam es witterungsbedingt zu drei medizinischen Vorfällen: Drei Einsatzkräfte und Darsteller*innen mussten wegen Kreislaufproblemen kurzzeitig behandelt werden. Glücklicherweise geht es allen Beteiligten wieder gut. 

Nachbesprechung und Dank 

Nach zwei intensiven Stunden endete die Übung mit einer gemeinsamen Nachbesprechung
an der Feuerwache Mitte. Hier wurde nicht nur der Ablauf reflektiert, sondern auch der
kameradschaftliche Austausch gepflegt. Die Samtgemeinde Feuerwehr Ilmenau bedankt
sich beim dritten Zug der Feuerwehr Lüneburg für die Einladung zu dieser Übung.

Schuppenbrand in Melbeck – Ausbreitung verhindert

Am 17.06.2025 um 16:51 Uhr wurde die Feuerwehr Melbeck zu einem Schuppenbrand nach Melbeck alarmiert. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung, die eine Anfahrt auf Sicht möglich machte und der ersten Lageerkundung wurde um 16:56 Uhr das Stichwort auf B3 erhöht, wodurch ebenfalls die Ortswehr Deutsch Evern sowie der Einsatzleitwagen aus Embsen alarmiert wurden.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bauten eine Riegelstellung zu den umliegenden Gebäuden auf, da das Feuer von dem brennenden Holzanbau eines Schuppens überzugreifen drohte. Nachdem die angrenzenden Bauten geschützt waren, konnte das Feuer gezielt von 4 Atemschutztrupps mit 3C-Rohren gelöscht werden. 

Die eingesetzten Atemschutzträger wurden nach dem Einsatz durch den GW-Hygiene aus Deutsch Evern dekontaminiert. Der Holzanbau wurde durch das Feuer vollständig zerstört.

Im Einsatz befanden sich ca. 60 Einsatzkräfte für etwa 90 Minuten.

18-64-20 auf Status 2 – Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Ilmenau

Bereits seit Anfang des Jahres ist er auf den Straßen unterwegs – nun wurde der neue Gerätewagen Logistik (kurz GW-L) am 1. Mai im Rahmen des Gemeindefeuerwehrtags offiziell an die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern übergeben. Der GW-L basiert auf einem gebrauchten Iveco Daily aus dem Jahr 2022, der mit weniger als 50.000 Kilometern Laufleistung erworben wurde. Den feuerwehrtechnischen Ausbau des 7,5-Tonners übernahmen engagierte Feuerwehrleute nahezu vollständig in Eigenregie.

Ausgangspunkt für die Neubeschaffung war ein Kofferanhänger, der mit Ausrüstung für den Gefahrguteinsatz und die Einsatzstellenhygiene beladen war. Mit der Zeit wurde der Anhänger durch zusätzliche Ausrüstung immer schwerer – bis zur Überladung. Eine neue Lösung war erforderlich – und fand sich in Form des GW-L, der mit einer Nutzlast von 3,1 Tonnen und einem 6 Meter langen Kofferaufbau Platz für 15 Rollcontainer bietet. Neun Rollcontainer sind dauerhaft verlastet. Eine eigens gegründete Arbeitsgruppe entwickelte ein durchdachtes Konzept zur optimalen Verteilung der Container und ihrer Inhalte. Die Rollwagen wurden individuell konfiguriert, ihre Fertigung übernahm eine Fachfirma nach den Plänen der Arbeitsgruppe.

Ein eigenes Farb- und Ordnungssystem sorgt für Übersichtlichkeit im Fahrzeug. Jeder Rollwagen und jede darauf befindliche Box ist mit 3D-gedruckten Schildern gekennzeichnet – insgesamt kamen dafür rund 550 Meter Druckfilament zum Einsatz.

Parallel arbeitete eine zweite Gruppe am technischen Umbau des Fahrzeugs. Der ehemals weiße Transporter war zunächst ohne Blaulicht, Martinhorn oder Funkgerät ausgestattet. Zahlreiche Leitungen wurden verlegt, um Umfeldbeleuchtung, Rückwarnsysteme und eine moderne Blaulichtanlage zu installieren. Eine Antenne auf dem Dach ermöglicht den Funkverkehr, der Auspuff wurde zur besseren Abgasabsaugung im Gerätehaus nach außen verlegt. Außerdem wurden unter dem Fahrzeugkasten Werkzeug und Absperrmaterial verstaut, Ladeschalen für Handfunkgeräte und Taschenlampen in den Türen montiert und eine RettBox zur externen Stromversorgung installiert.

Die Liste an Arbeitsschritten ist lang – und sie zeigt, wie viel Engagement und Fachwissen notwendig sind, um aus einem einfachen Transporter ein vollwertiges Feuerwehrfahrzeug zu machen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Bis auf die Folierung, den Einbau einer Seitentür und die Fertigung der Rollcontainer wurde nahezu alles in Eigenleistung erbracht – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und das handwerkliche Können der Feuerwehr Ilmenau. Der neue Gerätewagen Logistik wird künftig vor allem bei Gefahrguteinsätzen eine zentrale Rolle spielen, da er die Ausrüstung der Gefahrgutgruppe der Samtgemeinde Ilmenau transportiert. Doch auch bei Brandeinsätzen ist er wertvoll – etwa durch die integrierte „Waschstraße“, die es ermöglicht, sich direkt an der Einsatzstelle zu dekontaminieren und kontaminierte Kleidung gegen frische Ausrüstung zu tauschen.

Mit dem neuen GW-L verfügt die Feuerwehr Ilmenau nicht nur über moderne Technik, sondern auch über ein Fahrzeug, das den Teamgeist und die Einsatzbereitschaft ihrer Mitglieder eindrucksvoll widerspiegelt. Seine Feuertaufe hatte das Fahrzeug bereits bei einem Lagerhallenbrand am 09.05.2025. Viele Atemschutzgeräteträger durchliefen eine Dekontaminationsstrecke, nachdem sie im dichten Rauch im Einsatz waren.

Gemeindefeuerwehrtag 2025 – Ilmenauer Wehren an der Spitze

Traditionell am 1. Mai fand der Gemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Ilmenau statt. Ausrichter in diesem Jahr war die Ortsfeuerwehr Embsen. Neben spannenden Wettbewerben der Jugendfeuerwehren und der Einsatzabteilungen wurde ein Pokalwettkampf mit 16 Gruppen aus dem gesamten Landkreis Lüneburg ausgetragen. Ein besonderes Highlight war die feierliche Übergabe eines Gerätewagens Logistik Gefahrgut/Hygiene an die Feuerwehr Deutsch Evern.

Bei bestem Wetter versammelten sich zahlreiche Zuschauer sowie Feuerwehrangehörige am Feuerwehrhaus in Embsen. Der erste Programmpunkt des Tages war die Übergabe des neuen Gerätewagens an die Ortswehr Deutsch Evern. Das Fahrzeug, ein in Eigenleistung ausgebauter Gerätewagen auf einem gebrauchten IVECO-Fahrgestell, wurde bereits Anfang des Jahres in Dienst gestellt. Ortsbrandmeister Marc Jokschus ließ die Bauphase noch einmal Revue passieren, bevor Samtgemeindebürgermeister Peter Rowohlt symbolisch die Fahrzeugschlüssel übergab. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, Fahrzeug und Beladung aus nächster Nähe zu begutachten. (Ein ausführlicher Bericht über das neue Fahrzeug folgt.)

Ab 10:00 Uhr starteten die Gemeindewettkämpfe der Einsatzabteilungen. Hier konnte sich die Gruppe Embsen 2 vor Kolkhagen und Embsen 1 durchsetzen.

Beim anschließenden Wettbewerb der Jugendfeuerwehren sorgte die Jugendfeuerwehr Deutsch Evern für ein besonderes Ergebnis: Beide Gruppen belegten die Plätze 1 und 2 – ein souveräner Doppelsieg.

Nach der Mittagspause gingen 16 Gruppen aus dem Landkreis beim Pokalwettkampf an den Start. Die Gruppen der Samtgemeinde Ilmenau zeigten eindrucksvoll ihr Können und belegten die ersten vier Plätze. (Leider wurde aufgrund eines externen Auswertungsfehlers die Feuerwehr Bleckede nicht berücksichtigt – dieser lag außerhalb unseres Einflussbereichs.) Den 1. Platz sicherte sich Embsen 1 mit einer Spitzenzeit von 64 Sekunden, gefolgt von Deutsch Evern, Melbeck und Oerzen.

Der Gemeindefeuerwehrtag 2025 war rundum gelungen – kulinarisch unterstützt durch Gyros, Bratwurst, Pommes, Kuchen und frische Brötchen. Auch für die kleinen Gäste wurde mit Kinderschminken und spannender Feuerwehr-Action einiges geboten. Ein Tag, der bei allen Beteiligten und Besuchern in bester Erinnerung bleiben wird.

Fröhliche Kaffeerunde der Altersabteilungen

Rund 80 Gäste durfte die Feuerwehr Barnstedt im Rahmen der jährlichen Kaffeerunde der Altersabteilung der Samtgemeindefeuerwehr begrüßen. Unter den Gästen waren auch die Ortsbrandmeisterinnen und -meister sowie der Gemeindebrandmeister. Letzterer, Stefan Ostermann, eröffnete um 14:00 Uhr die fröhliche Runde, die sich über die vielen gemeinsamen Dienstjahren gut kennt. Ostermann stellte so denn auch die Neuen in der Runde vor: Der neue stellvertretende Gemeindebrandmeister Marc Jokschus sowie Ortsbrandmeisterinnen Jana Sander aus Kolkhagen und Doreen Schierstedt aus Embsen. Mit viel Applaus wurden sie willkommen geheißen.

Nahtlos ging es weiter mit einem Vortrag von Martin Schreiber und Horst Will, die mit Christian von Estorff zusammen die Destillerie „Trafo-Brand“ in Barnstedt betreiben und aus den vielen verschiedenen Früchten hier im Dorf Spirituosen herstellen. Die beiden erklärten in ihrem Vortrag, wie es zu der Idee einer eigenen Destillerie kam, wie man Spirituosen herstellt und was bei dem Prozess beachtet werden muss. Anschließend konnte das reich gefüllte Kuchen- und Tortenbuffet bestaunt und verzehrt werden. Dieses konnten wir nur dank vieler fleißiger Bäckerinnen und Bäcker aus dem Dorf so schön gestalten. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben und an den Vicus, der uns mit Geschirr unterstützt hat! Der Nachmittag verflog dann bei vielen guten Gesprächen, der Besichtigung der Destillerie samt der Verköstigung des Trafo-Brands und, selbstverständlich, mit bei Kaffee und Kuchen. Nach drei Stunden konnten die letzten Gäste verabschiedet werden. Danach war für die zahlreichen Helferinnen und Helfer Zeit, selbst ein kleines Stück Kuchen zu probieren. Es war eine tolle Veranstaltung mit einer guten Atmosphäre. Sie zeigte, wie eng das Band auch nach dem Ausscheiden aus der Einsatzabteilung ist. Barnstedt jedenfalls freut sich, in sechs Jahren wieder Ausrichter sein zu dürfen.

🚁🔥 Aprilscherz enttarnt! 🔥🚁

Natürlich habt ihr es alle sofort erkannt – unser “Löschhubschrauber” war nur ein Aprilscherz! 😆 Danke für eure humorvollen Reaktionen und das fleißige Teilen!
Damit ihr auch in Zukunft keine wichtigen Infos (oder Scherze 😉) verpasst, folgt uns auf unseren Kanälen:
🌐 Website: https://feuerwehr-ilmenau.de/
📘 Facebook: https://www.facebook.com/Feuerwehr.Ilmenau
📲 WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VaEQSNSFnSz7wi9v1U1b
📷 Instagram: https://www.instagram.com/ffwilmenau/

Führungswechsel in der Freiwilligen Feuerwehr Ilmenau


In der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau stehen bedeutende personelle Wechsel an. Nach vielen Jahren engagierter Arbeit übergeben der Gemeindebrandmeister sowie zwei Ortsbrandmeister ihre verantwortungsvollen Positionen zum 01.04. an ihre Nachfolger.

Gemeindebrandmeisterwechsel: Thomas Dittmer übergibt an Stefan Ostermann

Nach einer erfolgreichen Amtszeit gibt Gemeindebrandmeister Thomas Dittmer die Leitung der Feuerwehr in neue Hände. Unter seiner Führung wurden zahlreiche wichtige Anschaffungen realisiert, darunter das LF20 KatS für Melbeck, zwei Tragkraftspritzenanhänger (TSA) für Oerzen und Barnstedt, das LF10 für Deutsch Evern sowie der GW-L2 TH für Embsen. Zudem wurde die Planung für ein LF10 in Kolkhagen vorangetrieben. Sein Nachfolger, Stefan Ostermann, tritt nun an, um die Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau weiterhin erfolgreich zu lenken und weiterzuentwickeln.

Neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister: Marc Jokschus tritt Amt an

Zusätzlich zu diesem Wechsel übernimmt Marc Jokschus das Amt des zweiten stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Jokschus, der bereits als Ortsbrandmeister in Deutsch Evern tätig ist, wird in seiner neuen Funktion Olaf Brandt als Stellvertreter sowie Stefan Ostermann als Gemeindebrandmeister unterstützen. Mit seiner Erfahrung und seinem Engagement wird er eine wertvolle Bereicherung für die Führung der Feuerwehr in der Samtgemeinde Ilmenau sein.

Wechsel im Ortskommando Kolkhagen: Jana Sander folgt auf Mathias Hartmann

Auch in Kolkhagen erfolgt ein Wechsel an der Spitze: Ortsbrandmeister Mathias Hartmann verabschiedet sich nach einer langen und prägenden Zeit aus dem Amt. Bereits von 1992 bis 2000 war er stellvertretender Ortsbrandmeister. In seiner Amtszeit fielen Meilensteine wie die Beschaffung der ersten tragbaren Pumpe mit E-Starter im Jahr 1996, die Indienststellung eines LF-8 im Jahr 1999 sowie seine Funktion als Kommunikationsgruppenführer von 2005 bis 2010. Von 2009 bis 2025 leitete er die Ortswehr als Ortsbrandmeister und begleitete bedeutende Projekte wie den Abriss und Neubau der Fahrzeughalle. Die Beschaffung eines neuen LF10 konnte er leider nicht mehr in seiner Amtszeit abschließen. Sein Amt übernimmt nun Jana Sander, die sich mit Engagement den neuen Herausforderungen stellen wird. Unterstützt wird sie weiterhin von Dennis Prigge, der seit 2017 als stellvertretender Ortsbrandmeister tätig ist und durch die jüngsten Neuwahlen in seinem Amt bestätigt wurde.

Führungswechsel in Embsen: Tobias Ostermann übergibt an Doreen Schierstedt

Auch in Embsen endet eine Ära: Tobias Ostermann, der seit dem 1. April 2013 als Ortsbrandmeister im Amt war, übergibt seine Verantwortung an Doreen Schierstedt. Er war der 10. Ortsbrandmeister in Embsen und konnte während seiner Amtszeit zahlreiche Anschaffungen umsetzen, darunter einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW), ein Gerätewagen-Logistik (GW-LOG) sowie einen Einsatzleitwagen (ELW). Zu den besonderen Einsätzen in seiner Amtszeit zählen unter anderem das Hochwasser 2013, der Brand an der IGS 2020 sowie der Großbrand einer Reetlagerhalle am Bahnhof Melbeck im Jahr 2021. Zudem war er Mitglied in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ilmenau. Mit Doreen Schierstedt folgt ihm eine engagierte Nachfolgerin, die die erfolgreiche Arbeit fortsetzen wird.

Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau bedankt sich bei Thomas Dittmer, Mathias Hartmann und Tobias Ostermann für ihr herausragendes Engagement und wünscht ihren Nachfolgern viel Erfolg in ihren neuen verantwortungsvollen Aufgaben.

Neuer Löschhubschrauber für die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau verstärkt ihren Fuhrpark mit einem hochmodernen Löschhubschrauber. Diese bedeutende Neuanschaffung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Flächenbrände in der Region und die prognostizierte hohe Trockenheit im kommenden Sommer.

Die Kreisfeuerwehr verfolgt mit diesem Schritt ein ehrgeiziges Ziel: die Einrichtung eines speziellen Löschflugzeug- und Helikopter-Zuges. Dieser soll in Zukunft noch effizienter gegen großflächige Brände vorgehen können und eine schnelle Brandbekämpfung aus der Luft ermöglichen.

Bereits ein Pilot aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Melbeck wurde für den Einsatz mit dem neuen Löschhubschrauber ausgebildet. Um zügig weitere Piloten zu qualifizieren, wird ein innovatives Ausbildungskonzept entwickelt: Der bewährte Feuerwehr-Führerschein, der Einsatzkräfte zur Führung von Fahrzeugen mit Anhängern über 3,5 Tonnen berechtigt, soll auf die Steuerung des Löschhubschraubers adaptiert werden. Dies eröffnet Feuerwehrkameradinnen und -kameraden neue Möglichkeiten und sorgt für eine rasche Einsatzbereitschaft.

Besonders hervorzuheben ist, dass ein erfahrener Kamerad aus Melbeck als Replikator fungiert. Damit ist sichergestellt, dass das Wissen um die neuen Einsatzmöglichkeiten effizient weitergegeben wird und die Feuerwehrteams schnell auf den neuen Luftunterstützungsdienst vorbereitet sind.

Gemeindebürgermeister Peter Rowohlt zeigte sich positiv überrascht über die schnelle Beschaffung und würdigte das Engagement der Feuerwehrführung. „Diese Investition in den Brandschutz aus der Luft ist ein großer Gewinn für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und freue mich, dass wir mit diesem Hubschrauber bestens auf kommende Herausforderungen vorbereitet sind“, erklärte er.

Mit der Einführung des Löschhubschraubers setzt die Samtgemeinde Ilmenau ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte und effektive Brandbekämpfung. Die Bevölkerung kann sich auf eine noch schnellere und gezieltere Brandbekämpfung verlassen, insbesondere in der warmen Jahreszeit, wenn die Wald- und Flächenbrandgefahr steigt.