Schwerer Verkehrsunfall auf der B4

Einsatz 056/2026

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Die Feuerwehren aus Melbeck und Deutsch Evern wurden am Montag, dem 03.08.2026 um 14:18 Uhr, gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen aus Embsen, dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Verkehrsunfall auf die B4 alarmiert. Die Meldung “PKW gegen LKW” konnte durch das ersteintreffende TLF aus Melbeck bestätigt werden, ein PKW war frontal in einen entgegenkommenden LKW gefahren, dieser stellte sich anschließend quer, das Fahrerhaus kam erst abseits der Fahrbahn zum stehen. 

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten initial keine Lebenszeichen mehr beim Fahrer des PKW festgestellt werden, sodass sie umgehend eine Sofortrettung einleiteten. Durch die massive Verformung des PKW war die Befreiung der Person aus dem PKW jedoch äußerst aufwendig, der in der Zwischenzeit eingetroffene Rettungsdienst konnte trotz aller Bemühungen nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde der Fahrer des LKW, welcher einen Schock erlitt, aus dem Fahrerhaus begleitet und zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben. 

Um die Person aus dem PKW zu befreien, setzten die Einsatzkräfte aus Melbeck und Embsen zwei hydraulische Zylinder ein, um den Wagen auseinander zu drücken. Hierzu wurde zwischenzeitlich der GW-L aus Embsen an die Einsatzstelle nachgefordert. Gegen 19:00 Uhr wurde die Einsatzstelle für die Untersuchung der Unfallursache an die Polizei übergeben. Um die Reinigung der Fahrbahn und das Abschleppen der verunfallten Fahrzeuge kümmerten sich Fachfirmen.

Die Einsatzkräfte wurden anschließend durch die PSNV-E (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte) im Feuerwehrhaus Melbeck betreut, um über das Erlebte zu sprechen. Die PSNV-E Einheit im Landkreis Lüneburg gibt seit 2024, sie steht den Einsatzkräften nach psychisch belastenden Einsätzen rund um die Uhr zur Verfügung.

Parallel zu dem Einsatz auf der B4 kam es um 16:01 Uhr zu einer weiteren Alarmierung der Feuerwehr Melbeck. Als Unterstützung bei einer laufenden Reanimation machten sich 4 Einsatzkräfte mit  dem Mannschaftswagen auf den Weg und und halfen dem Rettungsdienst unter Anderem bei Transport des Patienten in den Rettungswagen.