Am Nachmittag des 09. März wurde die Ortsfeuerwehr Deutsch Evern gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Wendisch Evern zu einem Rettungseinsatz auf den Standortübungsplatz Wendisch-Evern alarmiert. Vor Ort unterstützten unsere Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Versorgung und Rettung einer verletzten Soldatin aus schwierigem Gelände.
Die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Deutsch Evern übernahmen insbesondere Aufgaben bei der technischen und personellen Unterstützung der Rettung. Mithilfe eines Spineboards wurde die Patientin gemeinsam mit dem Rettungsdienst stabilisiert und für den Transport vorbereitet. Aufgrund der unwegsamen Bodenverhältnisse und der Entfernung zur Landestelle des Rettungshubschraubers war ein Transport über rund 150 Meter durch unebenes Gelände erforderlich. Hierfür wurde erhebliche Manpower eingesetzt, um eine möglichst schonende Rettung sicherzustellen.
Ein weiterer wichtiger Beitrag der Ortsfeuerwehr Deutsch Evern war die logistische Unterstützung vor Ort. Das Löschfahrzeug konnte Personal des Rettungsdienstes – darunter Notarzt, Fahrer und Notfallsanitäter – sowie zusätzliches Material des Rettungswagens in den schwer zugänglichen Bereich des Übungsplatzes transportieren und so die medizinische Versorgung unmittelbar an der Einsatzstelle erleichtern.
Durch die gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte konnte die verletzte Soldatin sicher zum Rettungshubschrauber gebracht und anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik geflogen werden.
Offizieller Bericht der Samtgemeinde Ostheide
Person bei Sturz verletzt
Am 09. März um etwa 16:20 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Wendisch Evern (Feuerwehr Ostheide) und Deutsch Evern (Feuerwehr Ilmenau) zum Standortübungsplatz Wendisch-Evern gerufen. Eine Soldatin war durch eine Schanzung bzw. das Dach eines Schützengrabens gestürzt und auf einen Stein geprallt. Es bestand der Verdacht einer Verletzung der Wirbelsäule.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren unterstützten den Rettungsdienst bei der patientenschonenden Rettung und transportierten die verletzte Person mithilfe eines Spineboards aus dem unwegsamen Gelände über etwa 150 Meter zu einem bereitstehenden Rettungshubschrauber.
Die beiden Ortsfeuerwehren waren mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort, neben dem Rettungsdienst, samt Notarzt.