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Ortsbrandmeister
Patrick Ostermann
Stv. Ortsbrandmeister
Marco Schultz
Förderverein
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Löschgruppenfahrzeug 20 (LF 20-KatS)
Fahrgestell: MAN TGM 13.290 4×4
Aufbau: Ziegler
Aufbautyp: ALPAS mit Gruppenkabine Z-Cab New Generation
Baujahr: 2015
Technische Daten:
Antrieb: Allradantrieb, 4×4
Länge / Breite / Höhe: 7.300 / 2.500 / 3.300 mm
Radstand: 3.950 mm
Feuerlöschkreiselpumpe:
Typ: FPN 10-2000-1H
Hersteller: Ziegler
Förderleistung: 2.000 l/min bei 10 bar
Löschmittel:
Wasser: 1.000 l
Beladung/ Ausstattung:
Beladung nach der zum Bau gültigen DIN-Norm für ein LF 20-KatS
Laufbahn:
Bei diesem LF 20 KatS handelte es sich um ein ehemaliges Vorführfahrzeug der Firma Albert Ziegler GmbH. Dieses Fahrzeug wurde zur Interschutz 2015 gebaut. Aus diesem Grund trägt das LF das auffällige Design mit der Bezeichnung: “Z-Design New Generation Euro 6”. Die Samtgemeinde Ilmenau finanzierte das Fahrzeug komplett selbst und ersetzte 2019 damit ein LF 8 und ein LF 16-TS. Das Fahrzeug gehört zur Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 des Landkreis Lüneburg, 3. Zug Wasserförderung.
Ein ausgefallenes Löschgruppenfahrzeug 20 für den Katastrophenschutz mit einer Pumpenleistung von insgesamt rund 10.000 l/min stellte Ziegler auf der Fachmesse Interschutz im Sommer 2015 in Hannover aus.Ziegler stattete das Katastrophenschutz-Löschfahrzeug nicht nur mit den beiden in der DIN-Norm vorgesehenen Pumpen, einer fest verbauten Feuerlöschkreiselpumpe und einer Tragkraftspritze aus, sondern baute zusätzlich eine hydraulisch angetriebe Schwimmpumpe ein und ergänzte die Beladung um eine leistungsstarke Abwassertauchpumpe. Zum Antrieb der Schwimmpumpe verfügt der MAN TGM 13.290 4×4 über einen zweiten Nebenantrieb sowie auf dem Aufbaudach über einen 120 l fassenden Tank für Hydrauliköl und einen Ölkühler. Die Schwimmpumpe verfügt über eine 30 m lange, auf einer Haspel aufgerollte Antriebsleitung. Mit der Pumpe lassen sich bis zu 5.000 l Wasser pro Minute bei einem Druck von 2 bar aus Tiefen hochpumpen, die mit herkömmlichen Pumpen normal unerreichbar sind. Ergänzend zu der Schwimmpumpe ist auf dem Fahrzeug noch eine Abwassertauchpumpe mit einer Leistung von 2.500 l/min sowie eine Ziegler UltraPower 4-Tragkraftspritze verladen. In Kombination der vier Pumpen lassen sich große Wassermengen, bis zu rund 10.000 l/min, im Lenzbetrieb oder für die Brandbekämpfung fördern.
Im Vergleich zur Schwimmpumpe nur eine kleine und fast unscheinbare Neuerung ist die Aufteilung der während der Fahrt verlegbaren B-Druckschläuche auf ganze acht Schlauchkassetten. In jeder Kassette finden je nur zwei B-Druckschläuche Platz, dafür lassen sich die Kassetten aber durch nur zwei Personen einfach entnehmen und können schnell wieder befüllt werden.
Die Umfeldbeleuchtung des Löschfahrzeuges wurde im erst auf der Interschutz 2015 vorgestellten Beleuchtungskonzept Z-UB4K realisiert. Das System besteht aus mehreren futuristisch anmutenden blau-weißen Modulen. Jedes Modul setzt sich aus bis zu vier LED-Profilen zusammen. Ein zweistufiges System mit weißen LEDs sorgt für eine optimale Ausleuchtung der Fahrzeugumgebung. Optional kann diese noch weiter durch LED-Leisten in den Bordwandklappen ergänzt werden. Nach oben hin schließt ein blaues Effektlicht als optische Fortsetzung der blauen Rundumkennleuchten an Front und Heck auf Wunsch hin das Modul ab. Ist dieses Effektlicht nicht gewünscht wird es durch einfache blaue Blenden ersetzt. Ebenfalls optional sind nach oben gerichtete rote Flugfeldleuchten. Zum Z-UB4K-Konzept gehören auch neu gestaltete Heckelemente mit integrierten LED-Kennleuchten für die Sondersignalanlage und integrierten Haltegriffen. Optional erhältlich sind in das Heckelement integrierte Kennzeichenträger, Rückfahrkamera oder Verkehrswarnanlage. Das Kleinlöschfahrzeug ist seitlich mit Modulen aus dem Z-UB4K-Konzept mit Umfeldbeleuchtung und Effektlicht ausgestattet. Die Heckmodule bestehen nur aus Kennleuchtenmodulen, Fahrzeugbeleuchtung und Haltegriffen.
Zwischen 2015 und 2019 lieferte Ziegler keine weiteren Löschgruppenfahrzeuge 20 für den Katastrophenschutz mit dieser speziellen Pumpenausstattung aus
Löschgruppenfahrzeug LF 20/35
Das Fahrzeug wurde seit der Funkrufnamenumstellung als Äquivalent zum Löschgruppenfahrzeug LF 20/16 geführt. Im September 2021 wurde die OPTA überprüft und festgestsellt, dass das Fahrzeug eher ein TLF 3000 ist. Daher trägt das Fahrzeug nun die OPTA 18/24-10.
Es dient der Ortswehr als Erstausrücker bei jeder Einsatzlage und deckt ein großes Einsatzspektrum ab, zum Einsatzrevier gehören viel befahrene Bundes- und Landesstraßen (B4 und L233), mehrer Industrieanlagen und große zusammenhängende Waldgebiete.
Fahrgestell: MAN TGM 18.330 4×4
Aufbau: Albert Ziegler GmbH & Co KG
Ausstattung u.a.:
Funkrufname bis 2012: Florian Lüneburg 56/10
Funkrufname bis 09/2021: Florian Lüneburg 18/47-10
Mannschaftstransportwagen (MTW)
Fahrgestell:
VW Crafter 35 TDI,
Vierzylinder-Dieselmotor,
Hubraum: 2.460 cm³,
Motorleistung: 136 PS / 100 kW,
Radstand: 3.665 mm
zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg .
Ausbau:
Eigenleistung,
Lackierung: RAL 3000 (Feuerrot).
Laufbahn:
Baujahr: 2006,
Indienststellung nach Eigenausbau: 2013,
Umbau der Sondersignalanlage: 2015.
Besatzung:
9 Feuerwehrangehörige (1:8, Löschgruppe)
Beladung / Ausstattung u.a.:
– Glas im Fond dunkel eingefärbt,
– Rückfahrkamera,
– Sitzheizung vorn,
– Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung,
– 2. Batterie mit Trenntrafo,
– Elektrischer Zusatzheizer
– Wasserzusatzheizung (5kw) mit Zeitschaltuhr prorammierbar,
– Batteriehauptschalter,
– Hochdach mit Stehhöhe 194 cm,
– ESP /ABS,
– Radio mit Navigation und DVD-Player,
– Klimaanlage mit Staub- und Pollenfilter,
– Multifunktionslenkrad,
– Multifunktionsanzeige,
– Servolenkung,
– Lenkung verstellbar,
– Sitze mehrfach verstellbar,
– Nebelscheinwerfer,
– Anhängerzugeinrichtung,
– 2 Zusatzblinkleuchten am Heck,
– Digitalfunkgerät (MRT),
– Digitalfunkgerät (HRT),
– 12kg Pulverlöscher,
– 2m Fahrzeugfunkgerät,
– 2m Handsprechfunkgerät,
– Handlampe Halo 4,
– Anhaltestäbe.
Modularer Geräteanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Samtgemeinde Ilmenau, Ortsfeuerwehr Melbeck.
Fahrgestell: Unsinn
Aufbau: Eigen
Baujahr: 2020
Beladung/Ausstattung:
Der Anhänger wurde in Eigenleistung geplant und gebaut. Die Konstruktion, der Metallbau und die Elektroinstallation wurde von Kameraden der Feuerwehr Melbeck ausgeführt, die auf dem jeweiligen Fachgebiet ausgebildet sind.
Der Geräteanhänger ist modular aufgebaut und daher vielseitig einsetzbar. Standardmäßig ist der Anhänger mit folgenden Modulen beladen:
Des Weiteren ist der Anhänger mit wasserführenden Armaturen zur Herrichtung einer Wasserentnahmestelle und zum Aufbau eines einfachen Löschangriffs beladen. Alle Module sind auf einem TS-Tragegestell aufgebaut. Hierdurch kann die Beladung des Geräteanhängers flexibel an die entsprechende Einsatzlage angepasst werden. Zudem ist es so möglich, weitere Module zu entwickeln und zu verlasten, die auf zukünftige Einsatzlagen zugeschnitten sind.
Der Geräteanhänger wird durch den MTW ( https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/120144/ ) an den Einsatzort verbracht. Hierfür besitzt er eine Sondersignalanlage mit Blaulicht und Heckwarnsystem. Das Elektrosystem des Anhängers ist batteriebetrieben und umfasst neben Blaulicht und Heckwarnsystem auch eine Umfeldbeleuchtung, um einen autarken Einsatz auch bei Nacht unabhängig vom MTW zu ermöglichen.
Der Geräteanhänger wurde auf ein 2,6 t Tandemachs-Dreiseitenkipperfahrgestell der Firma Unsinn aufgebaut und wiegt voll beladen 1,8 t (Leergewicht: 900 kg).